FP-Dvorak: Resolution zum Erhalt der Augenklinik im Donauspital einstimmig angenommen

Einzige Augenabteilung im 22. Bezirk soll geschlossen und in den 3. Bezirk verlegt werden

Wien (OTS) - Bei der Bezirksvertretungssitzung am 14.9 wurde die FPÖ-Resolution, die Augenabteilung im Donauspital nicht zu schließen, einstimmig angenommen. Mit 1. Jänner 2016 lebten in Donaustadt über 180.000 Menschen und damit mehr als in der Landeshauptstadt Salzburg, was SPÖ-Gesundheitstadträtin Wehsely jedoch nicht weiter zu kümmern scheint. "Die wichtige Abteilung soll geschlossen und in den dritten Bezirk verlegt werden. Damit gibt es in ganz Transdanubien keine Augenklinik mehr, da auch im Krankenhaus Nord – wann immer auch das fertig gestellt sein wird – keine geplant ist“, kritisiert der Donaustädter FPÖ-Klubobmann DI Andreas Dvorak.

So wird die medizinische Versorgung im 22. Bezirk trotz massiver Bautätigkeit und entsprechendem Zuzug immer weiter ausgedünnt. Die Auswirkung der Schließung auf die zwölf ansässigen Augenärzte (darunter acht Kassenärzte) ist noch gar nicht absehbar, immerhin wird schon aktuell von Wartezeiten von bis zu drei Monaten berichtet. „Auch die direkte Anbindung an die U2 würde eindeutig für die Beibehaltung der Augenabteilung im Donauspital sprechen“, so Dvorak.

Jetzt sind alle Parteien und insbesondere SPÖ-Bezirksvorsteher Nevrivy aufgefordert, sich für Erhaltung der Abteilung einzusetzen und diese absurde Entscheidung rückgängig zu machen. „Eine ambulante Versorgung, wie vom Bezirksvorsteher angekündigt, ist da zu wenig. Die Augenabteilung muss im Donauspital bleiben“ stellt Dvorak klar.

Die ärztliche Versorgung in Donaustadt liegt laut Dvorak insgesamt am Boden: Ein weiterer Mangel besteht etwa bei den Kinderärzten, von den sich ganze 18 (darunter 7 Wahlärzte) im 22. Bezirk niedergelassen haben. In Essling gibt es leider keinen einzigen Kinderarzt, die Kinderärztin in Groß-Enzersdorf ist in Pension gegangen, was die Situation zusätzlich verschärft, da sich bis dato kein Interessent für die ausgeschriebene Stelle gefunden hat.

„Hier müssen jetzt durch die Stadt und den Bezirk Anreize geschaffen werden, um mehr Ärzte dazu zu bewegen, sich in Donaustadt anzusiedeln, auch um den drohenden Ärztemangel bei den praktischen Ärzten abzufangen“, betont Dvorak abschließend. (Schluss)

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