Fairnessabkommen: Lockl erfreut über FPÖ-Schwenk - Zeitliche Begrenzung von Plakaten und Inseraten begrüßenswert

Erstes Gespräch mit FPÖ-Generalsekretär Kickl kann morgen oder Montag stattfinden

Wien (OTS) - "Wir wollen einen kurzen Wahlkampf, daher haben wir die Intensivphase der Wahlbewegung so wie üblich für die letzten rund fünf Wochen vor dem Wahltermin geplant. Wir hatten niemals vor, einen Dauerwahlkampf bis in die Adventzeit zu führen. Wenn die FPÖ nun erstmals Bereitschaft zeigt, über ein Fairnessabkommen und eine zeitliche Begrenzung des Wahlkampfes zu reden, ist das erfreulich", sagt Lothar Lockl, vom Verein 'Gemeinsam für Van der Bellen'.

Bislang, erinnert Lockl, dass seitens der FPÖ im Bundespräsidentschaftswahlkampf keine Bereitschaft für ein Fairnessabkommen bestanden hat. "Wenn nun ein Umdenken stattfindet und die FPÖ bereit ist, den Zeitraum für das Hängen von Plakaten und das Schalten von Inseraten zu beschränken, ist das zu begrüßen."

Als erste Maßnahme schlägt Lockl vor, dass auch von der FPÖ österreichweit sämtliche derzeit hängende Plakate umgehend freiwillig abgebaut werden, sofern das nicht ohnehin aufgrund gesetzlicher Bestimmungen notwendig ist. Zweitens sollten die Aufstellung von Plakaten und die Schaltung von Inseraten nur auf die Phase des Intensivwahlkampfes beschränkt werden, also auf etwa fünf Wochen.

"Ich lade FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl schon für morgen oder Montag zu einem ersten gemeinsamen Gespräch ein, wo wir über diese Punkte einer sinnvollen Beschränkung des Wahlkampfes reden", so Lockl. „Es geht um einen dem Amt angemessenen Stil im Wahlkampf und darum Vertrauen in die Demokratie in Österreich zu stärken und nicht weiter zu zerstören."

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Gemeinsam für Van der Bellen - Unabhängige Initiative für die Bundespräsidentschaftswahl 2016
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