BZÖ-Trodt-Limpl: Untätigkeit von Gesundheitslandesrätin Prettner rächt sich jetzt!

Alle für die Marktgemeinde Greifenburg gereihten Ärztinnen und Ärzte haben ausgeschriebene Stelle nicht angenommen

Klagenfurt (OTS) - Weil sich die Rahmenbedingungen für Ärzte zunehmend verschlechtern, nahezu die Hälfte aller Kärntner Landärzte in den nächsten Jahren in Pension gehen und oftmals bis zu 70 Wochenstunden erreicht werden, warnt BZÖ-Landesobfrau LAbg. Mag. Johanna Trodt-Limpl einmal mehr vor einem Dahinschwinden der Mediziner. „Es ist höchste Zeit zu reagieren. Der heute bekannt gewordene Fall in Oberkärnten zeigt auf, wie dramatisch die Situation mittlerweile geworden ist. Schon in wenigen Jahren wird die Dichte der Ärzte in ländlichen Regionen erschreckend abnehmen. Auf 20.000 Einwohner fallen dann nur noch drei Ärzte, derzeit sind es 10. Es müssen rasch Anreize für die Übernahme einer Landarztpraxis geschaffen werden um entsprechend gegenzusteuern“, verlangt Trodt-Limpl. Konkret denkt sie dabei an einen Zuschuss bei der Praxisausstattung für neue Landärzte. Es sei Gebot der Stunde, dass auch die Gebietskrankenkasse mehr Kassenstellen für Mediziner schafft und nötige Impulse für Gemeinschaftspraxen zulässt.

Für Trodt-Limpl sei es erschütternd, wie die SPÖ-Gesundheitsreferentin noch immer den bevorstehenden Mangel leichtfertig ignoriert. "Prettner schaut bei dem sich anbahnenden Ärztesterben seit Jahren einfach weg. Sie hat die Verantwortung, umgehend nicht nur die Gebietskrankenkasse in die Pflicht nehmen, sondern auch ein effizientes Maßnahmen- und Förderprogramm auf die Beine zu stellen. Dieses muss eine deutliche Verbesserung der Arbeits- und Einkommensbedingungen beinhalten. Dabei ist die Frage nach den Hausapotheken sehr wichtig, aber auch die entsprechende Abgeltung durch Krankenversicherungsträger“, schließt Trodt-Limpl.

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