Kitzmüller: Autonomie der Familien muss gewahrt bleiben - FPÖ lehnt zweites verpflichtendes Kindergartenjahr weiterhin ab

"Karmasin versucht offenbar die verfehlte Zuwanderungspolitik in den Griff bekommen. Österreicher, die eine alternative Form der Kinderbetreuung wollen, kommen zum Handkuss"

Wien (OTS) - „Wir Freiheitliche lehnen den Vorstoß der Familienministerin, ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr nun vorzeitig einzuführen, weiterhin inhaltlich ab“, so FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller im Zusammenhang mit dem Vorschlag Karmasins, dieses Projekt schon 2017 umzusetzen.

Nicht nur, dass es eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Länder und Gemeinden darstelle, würden derzeit 96 Prozent der Vierjährigen bereits in Kindergärten betreut. „Das wird doch wohl genug sein. Wenn Eltern sich entscheiden wollen ihr Kind zu Hause betreuen zu lassen, aus welchen Gründen auch immer, so sollte man dieses Entscheidung respektieren“, wehrt sich Kitzmüller gegen jegliche staatliche Bevormundung in diesem Zusammenhang.
Die Autonomie und freie Entscheidung der Eltern müsse wichtiger sein, als irgendwelche Prestigeprojekte von Bundesministerin Karmasin, die sich damit scheinbar noch rechtzeitig vor der Wahl ein Denkmal setzen wolle.

Derzeit schon müssten Eltern, die sich entscheiden, ihr vierjähriges Kind zu Hause oder in einer privaten Einrichtung betreuen zu lassen, einem hochnotpeinlichen Verhör aussetzen. „Dort müssen sie erklären und sich rechtfertigen, warum sie diese Entscheidung für ihr Kind getroffen haben. Jetzt möchte man sogar noch weitergehen und sie durch ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr zwangsbeglücken. Gegen eine solche staatliche Bevormundung sind wir entschieden“, so Kitzmüller weiter.

Mit dieser Aktion versuche man offenbar die völlig verfehlte Zuwanderungspolitik der letzten Jahre in den Griff zu bekommen. Die sprachlichen Defizite der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache seien scheinbar so groß, dass man zu solchen Zwangsmaßnahmen greifen müsse. „Hier kommen auch jene Österreicher zum Handkuss, die sich für eine alternative Form der Kinderbetreuung entscheiden möchten. Gegen solchen staatlichen Zwang treten wir Freiheitlichen entschieden auf“, so Kitzmüller.

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