FSG-NÖ-BR René Pfister: NÖAAB 5. Kolonne von Industrie und internationalen Konzernen

Als Teilorganisation der ÖVP den neoliberalen Dogmen verpflichtet, aber nicht den ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS) - Nur noch Kopfschütteln lösen die wiederkehrenden Wortspenden des NÖAAB und von Sandra Kern bei FSG-NÖ-Landesvorsitzendem Bundesrat René Pfister aus. „In mir verfestigt sich immer mehr der Eindruck, dass der NÖAAB nicht mehr, aber auch nicht weniger als die 5. Kolonne von Industrie und internationalen Großkonzernen ist. Mehr als neoliberale Dogmen, die darauf abzielen, ArbeitnehmerInnenrechte zu beschneiden bzw. Sozialabbau zu betreiben, hat er nicht anzubieten“, reagiert Pfister auf erneute Forderungen von Sandra Kern, die maximalen Arbeitszeiten massiv zu erhöhen.++++

Österreich ist über die kollektivvertraglichen Regelungen von Arbeitszeiten in den verschiedenen Brachen gut aufgestellt. Das vor allem auch deswegen, weil es eine Abdeckung von rund 98 Prozent gibt. Diese Kollektivverträge werden von erfahrenen BetriebsrätInnen verhandelt, die ganz genau wissen, was die Kolleginnen und Kollegen wollen bzw. was dem Wirtschaftsstandort Österreich nutzt.

Pfister dazu: „Genau hier hat der NÖAAB genau nichts anzubieten. Er ist keine gewerkschaftliche Organisation und verhandelt daher keinen einzigen Kollektivvertrag. Das schlägt sich in massivem Unwissen der Akteure nieder, die eben nicht die ArbeitnehmerInneninteressen im Kopf haben, sondern jene der ArbeitgeberInnen.“

Würde man die Vorschläge des NÖAAB ernst nehmen, dann wären diese vielleicht ein Vorteil für angestellte Manager, aber kaum für die hart arbeitenden ArbeitnehmerInnen in diesem Land, die bei 12 Stunden und mehr Arbeitszeit pro Tag z. B. nicht wüssten, wie sie ihre Kinderbetreuung lösen sollen. Aber über solche Auswirkungen undurchdachter Forderungen macht sich die „Familienpartei“ ÖVP offensichtlich keine Gedanken.

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