Winzig: Müssen Chance nutzen, um Tür für nächste Generation offen zu halten

ÖVP-Abgeordnete anlässlich der Parlamentarischen Enquete zu Kanada-Abkommen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Jeder weiß, dass unser Wohlstand und unsere Sozialleistungen nur aufgrund massiver Exportanstrengungen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer funktionieren können. Jeder weiß auch, dass die Bedeutung Europas in der Welt sowohl wirtschaftlich als auch politisch aufgrund des Aufstiegs anderer Staaten wie China oder Indien dramatisch sinkt. Dass auch andere Staaten bei Handelsabkommen nicht untätig sind, hat das Transpazifische Abkommen gezeigt, das zwölf Länder und 40 Prozent der Weltwirtschaft umfasst. Aber auch Russland, China und andere asiatische Staaten verhandeln gerade Handelsabkommen. Und jeder weiß auch, dass wir trotz unseres Bekenntnisses zu Regionalität die Globalisierung und Digitalisierung nicht aufhalten können, sondern dass wir diese Chance nutzen müssen, um die Tür für die nächste Generation offen zu halten. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Dr. Angelika Winzig anlässlich der Parlamentarischen Enquete „CETA und TTIP – Die Freihandelsabkommen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten mit Kanada und den USA“.

Das Kanada-Abkommen sei ein hervorragend verhandeltes Abkommen, alle Kritikpunkte seien dank des Einsatzes von Vizekanzler Mitterlehner berücksichtigt worden. „Und Kanada hat seinen öffentlichen Beschaffungsmarkt bis zur kommunalen Ebene geöffnet, wie dies nie zuvor in einem kanadischen Abkommen erfolgt ist“, erläuterte die Abgeordnete.

„Wir brauchen dieses Abkommen zur Sicherung der Arbeitsplätze und da rede ich noch gar nicht vom Ausbau, wohl wissend, dass eine Milliarde zusätzliches Exportvolumen 15.000 neue Arbeitsplätze schafft“, so Winzig weiter. „Die Großkonzerne brauchen kein Abkommen, das bestätigen auch unsere Industrieunternehmen, denn sie sind weltweit bestens vernetzt. Das Abkommen dient der mittelständischen Wirtschaft. Wer internationale Großkonzerne ablehnt: Niemand wird gezwungen, Apple, Microsoft, Facebook oder Google zu verwenden oder Nike-Turnschuhe zu tragen“, so Winzig zu den Kritikern. „Aber opfern Sie nicht den fairen Handel, der uns unseren Wohlstand beschert hat, auf dem Altar des Populismus.“
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