ANSCHOBER/Flüchtlinge in Schulen: Jetzt kommen die Dinge in Bewegung, Bund und Länder müssen jetzt beweisen, dass sie Probleme lösen können

Linz (OTS) - „Nach dem ersten Aufschrei gegen die Unterbindung des freiwilligen Besuchs der 10.Schulstufe durch jugendliche Asylwerber/innen in Oberösterreich sind nun die Dinge in Bewegung gekommen. Ich begrüße es sehr, dass Bildungsministerin Hammerschmid sich nicht auf einen Justament-Standpunkt zurückzieht, sondern bereit ist, im Interesse der Jugendlichen eine Gesetzesänderung zu überprüfen. Es geht um Ausbildung und Vorbereitung für die berufliche Integration, es geht aber auch um soziale Verankerung und ein Zeichen und ein Gefühl des Angenommenwerdens in unserer Gesellschaft. Ich bin morgen zum Gespräch bei der neuen Bildungsministerin und hoffe sehr auf eine gute Regelung im Interesse der Jugendlichen. Es wäre wunderbar, dass auf die Enttäuschung vom Montag nun rasch eine Perspektive für die Betroffenen entsteht", so Integrations-Landesrat Rudi Anschober nach der ersten Reaktion des Bildungsministeriums."

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