„Eco“ am 15. September: 200.000 neue Jobs – Wie realistisch ist das Ziel des Bundeskanzlers?

Außerdem: Selbstfahrende Autos – Die Zukunftshoffnung der Kfz-Industrie und Start-up – Der riskante Traum von Geld und Erfolg

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ am Donnerstag, dem 15. September 2016, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

200.000 neue Jobs – Wie realistisch ist das Ziel des Bundeskanzlers?

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: 200.000 zusätzliche Jobs will Bundeskanzler Christian Kern bis zum Jahr 2020 schaffen. Vollbeschäftigung als politisches Ziel – eine „steile Vorlage“, wie er selbst sagt. Doch von welchen Jobs ist da eigentlich die Rede? Und vor allem: Wo und wie können sie entstehen? Die Szenarien für neue Produktions- und Fertigungsmethoden, kurz Industrie 4.0, gehen eher von einem weiteren, empfindlichen Jobabbau in der Industrie aus. Dafür sind die Bereiche Tourismus, Gesundheit, Pflege und verschiedene IT-Dienstleistungen im Wachstum begriffen. „Eco“ zeigt, welche neuen Jobs mit dem „Jobwunder“ gemeint sein könnten – und welche nicht. Ein Bericht von Bernadette Ritter und Günther Kogler.

Selbstfahrende Autos – Die Zukunftshoffnung der Kfz-Industrie

„Man kann es tatsächlich mit dem Sprung von der Pferdekutsche zum Automobil vergleichen“, so Armin Gräter von BMW München über den Wandel, den die gesamte Kfz-Branche vollziehen möchte. Schon in wenigen Jahren sollen Autos keinen Fahrer mehr benötigen, sondern völlig automatisch an ihr Ziel gelangen. An dieser Vision arbeiten derzeit alle großen Autobauer. Berge, Täler, Tunnels und Schnee sind für die Sensoren der selbstfahrenden Autos noch eine große Herausforderung. Österreich stellt deshalb in den nächsten Jahren 17 Millionen Euro für Forschung, Förderung und den Aufbau von Testumgebungen zur Verfügung und hofft auf wirtschaftliche Impulse. Doch der Wandel in der Autobranche hat auch schon herbe Rückschläge erlebt. Ein tödlicher Unfall mit einem selbstfahrenden Tesla in den USA sorgt für große Diskussionen. Und die Versicherungen haben noch viele Fragen zu klären: Wer haftet in Zukunft, wenn etwas passiert, aber niemand am Steuer sitzt? Ein Bericht von Martin Steiner.

Start-up – Der riskante Traum von Geld und Erfolg

Internetmilliardäre wie Bill Gates oder Facebook-Macher Marc Zuckerberg sind die Vorbilder für eine ganze Generation junger Unternehmer. Sie arbeiten an einer innovativen Geschäftsidee oder Technologie und wollen damit schnell wachsen. Rund 1.000 sogenannte Start-ups gibt es auch in Österreich. Unter ihnen etwa „Anyline“, das dem Smartphone Lesen beibringen will, oder die Firma „Robo Wunderkind“, die die Bauklötze für die Wunderkinder der digitalen Zukunft entwickelt haben. Sie folgen damit auch den Spuren erfolgreicher heimischer Start-up-Gründer wie Daniel Mattes, dessen Internet-Telefonie-Firma 2009 um mehr als 200 Millionen Dollar verkauft wurde. Ein Traum allerdings, der allzu oft auch scheitert. Von zehn neu gegründeten Start-ups schaffen es nur zwei. Trotzdem:
Die Regierung hat sie zur Toppriorität erklärt. 185 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Jahren in die Start-up-Förderung fließen. „Eco“ zeigt in einer dreiteiligen Serie, wer diese Start-ups sind, die Österreichs Wirtschaft ankurbeln sollen, wie sie sich finanzieren und was ihre Stärken und ihre Schwächen sind. Ein Bericht von Hans Wu.

„Eco“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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