JVP-Schnöll: Kerns Wunsch nach mehr Schulden ist das falsche Signal

Österreich hat fast 300 Mrd. Euro Schulden - Österreich gibt mit 8 Mrd. mehr für Zinsen als für Bildung aus

Wien, 14. September 2016 (OTS) Der Wunsch von SPÖ-
Vorsitzendem Kern nach mehr Schulden in Europa ist ein
falsches Signal und sorgt für große Verunsicherung bei jungen Menschen in unserem Land. "Es bleibt zu hoffen, dass es sich
bei diesem Alleingang in deutschen Medien um die Privatmeinung
des Kanzlers handelt und er nicht den Regierungskurs ändern
will", so Stefan Schnöll, Generalsekretär der Jungen ÖVP, der damit die Linie von Vizekanzler Mitterlehner und
Finanzminister Schelling bestärkt. ****

Kern beklagte in der Frankfurter Allgemeinen, dass in
Europa angeblich zu viel gespart werde. Ein Blick auf die
Zahlen zeigt ein anderes Bild. Die EU-Länder geben im Jahr ungefähr 320 Mrd. Euro mehr aus, als sie einnehmen. Ihr Schuldenstand steigt um knapp 10.000 Euro – pro Sekunde. Angesichts des allein in Österreich in den letzten 10 Jahren
auf 300 Milliarden Euro gestiegenen Schuldenstandes ist
fraglich, von welcher Sparpolitik der SPÖ-Vorsitzende
überhaupt spricht. "Österreich zahlt mit 8 Milliarden Euro
mehr für Zinsen als für die Bildung unserer Kinder", so Stefan Schnöll.

Nicht der Sparkurs ist schuld daran, dass die Bürger in
Europa weniger Geld zu Verfügung haben, sondern ein klares Politikversagen. Solange wir mit der Gießkanne im Sozialsystem
und bei den Förderungen vorgehen und die falschen Maßnahmen in
der Flüchtlingspolitik setzen, wird das Geld nicht beim Bürger ankommen.

"Wenn wir wollen, dass der Wohlstand erhalten bleibt,
müssen wir unsere Politik ändern und Reformen angehen, anstatt einfach neue Schulden auf Kosten der Jungen zu machen", so
Schnöll abschließend.

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