Mirno more: Übers Segeln Toleranz lernen und Vorurteile über Bord werfen

In der dritten Septemberwoche werden sich über 900 Kinder und Jugendliche an Dalmatiens Küste treffen

Wien (OTS) - Zum 22. Mal sticht am 17. September die „friedensflotte mirno more“ wieder in See. Das österreichische Friedensprojekt erfreut sich immer größerer Bekanntheit. Ins Leben gerufen wurde die Friedensflotte im Jahr 1994 nach Ausbruch der Kriegshandlungen am Balkan mit dem Ziel, traumatisierten Kindern aus den Kriegsgebieten einerseits eine schöne Woche auf See in Kroatien zu bieten, und andererseits ihnen die Möglichkeit zu geben, Vorurteile abzubauen und Freundschaften über geographische und ethnische Grenzen hinweg schließen zu können.

Die Friedensflotte hat sich jedoch überaus erfolgreich weiterentwickelt: Inzwischen gilt sie als eines der erfolgreichsten erlebnispädagogischen Projekte Europas, an dem Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen und/oder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung teilnehmen. Auf Schiffen für bis zu acht Kinder lernen sie in Begleitung ihrer gewohnten BetreuerInnen auf spielerische Weise Teamgeist, soziale Interaktion und Toleranz. Das Organisationsteam, das durchgängig ehrenamtlich arbeitet, besteht aus etwa 60 Personen. „Vorurteile über Bord zu werfen und spielerisch Toleranz zu lernen ist seit 22 Jahren unser wichtigstes Ziel“, sagt Martin Gregor, Vorstandsvorsitzender des Vereins mirno more.

Dieses Jahr werden es 105 Schiffe sein, die in der Woche von 17. – 24. September 2016 Dalmatiens Küste entlang segeln werden. „Die Stimmung auf dieser Flottenwoche ist jedes Jahr unvergleichlich:
Kinder, die in ihrem Alltag aufgrund ihrer Einschränkungen oder ihrer Herkunft auf Vorurteile treffen, werden hier mit offenen Armen empfangen. Die Kinder, denen oft Chancen im Leben verwehrt bleiben, bekommen neue Kraft und Hoffnung. Dieser Spirit, der dabei entsteht, ist unvergleichlich und lässt uns jedes Jahr aufs Neue weitermachen.“, sagt Martin Gregor.

Verschiedenste Organisationen, die sich seit vielen Jahren professionell um sozial benachteiligte und betreuungsbedürftige Kinder und Jugendliche kümmern, begleiten die Friedensflotte als Crews und stehen auch für die Nachhaltigkeit des Projekts. Dieses Jahr werden wieder Schiffe der Wiener MA 11, der Caritas und vieler anderer sozialer Einrichtungen dabei sind.

Weitere Informationen:
http://www.mirnomore.org/

Auf Facebook wird die Flottenwoche durch Fotos und Live-Videos dokumentiert: https://www.facebook.com/friedensflotte/

Fotos der Flotte 2015: http://2015.mirnomore.org/

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Nunu Kaller
Presse/Social Media mirno more
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