Sondersitzung - Stronach/Dietrich: Flüchtlinge von heute, sind nicht die Arbeitskräfte von morgen

Mehr Ehrlichkeit von der Regierung gefordert bei Themen wie Zuwanderung, Integration und Arbeitslosigkeit

Wien (OTS) - „Sie sind es, die Arbeitsplätze vernichten“, richtete Team Stronach Arbeits- und Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag kritische Worte an die Regierungsbank. Nicht nur in der Landwirtschaft, auch in der Gastronomie gebe es genug Beispiele für die verfehlte Wirtschaftspolitik der Regierung. „Immer weitere Schikanen wie die Registrierkassenpflicht, die Allergen-Verordnung oder die Raucherfrage lässt viele Wirte frustriert aufgeben“, so Dietrich.

„Ich vermisse den Einsatz für kleine und mittelständische Betriebe. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die junge Menschen motivieren, den elterlichen Betrieb weiterzuführen“, forderte Dietrich. In Bezug auf die Rekordzuwanderung verlangte die Team Stronach Mandatarin mehr Ehrlichkeit von der Regierung. „Haben Sie den Mut, dem Wähler gegenüber ehrlich zu sein!“, so Dietrich, die sich wünscht, dass “Zahlen und Fakten auf den Tisch gelegt werden“.
Auch das Thema Integration könne mehr Ehrlichkeit vertragen. „Die Flüchtlinge von heute sind nicht die Arbeitskräfte von morgen“, warnte Dietrich. Diese seien nicht in den Arbeitsmarkt integrierbar. „Man kann nicht die Rezepte der Vergangenheit hernehmen, um die heutigen Probleme zu lösen. Da braucht es Gehirnschmalz, da braucht es Ehrlichkeit von der Regierung“, erklärte Dietrich.

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