SP-Wagner zu FP-Koderhold: Enttäuschend, wie wenig FPÖ-Abgeordnete über Wiener Gesundheitspolitik wissen

Wien (OTS/SPW-K) - "Es ist mitunter enttäuschend, wie wenig manche Mitglieder des Wiener Gesundheitsausschusses über die Gesundheitspolitik der Stadt Wien wissen. So zeichnet sich FPÖ-Abgeordneter Koderhold entweder durch große Wissenslücken oder durch absichtliche Verdrehungen einfacher Tatsachen aus. Die Änderungen der Ärztearbeitszeit hat nicht das Ziel, zu sparen, sondern die Arbeitszeit der Ärzte effizienter zu gestalten", unterstreicht SPÖ-Gemeinderat Kurt Wagner.

Vielmehr hat die Stadt Wien 60 Millionen Euro in die Hand genommen, um die Gehälter der Ärzte zu erhöhen; außerdem gibt es 78 Ärzte mehr als noch vor einem Jahr. Diese Maßnahmen dienen gerade dafür, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden und die medizinische Versorgung in einer wachsenden Stadt sicherzustellen.

Durch das neue Arbeitszeitmodell werden Nachtdienste reduziert, wo diese nicht unbedingt notwendig sind. Dafür wird die Anwesenheit der Ärzte am Tag erhöht - dann, wenn die PatientInnen tatsächlich ärztliche Hilfe benötigen. Die PatientInnensicherheit leidet dadurch nicht, denn es werden auch weiterhin genügend Ärzte in der Nacht vorhanden sein.

"Dass nur ein Arzt für 100 Betten in der Nacht zur Verfügung steht, ist eine Mär, die von der Ärztekammer erzählt wird, aber deswegen noch lange nicht stimmt. Und für die PatientInnen ist es gewiss besser, wenn ihnen ausgeschlafene ÄrztInnen zur Verfügung stehen", so Wagner.

"Mit den modernen, neuen Arbeitszeiten wird man dem Patientenaufkommen und dem Leistungsgeschehen wesentlich besser gerecht. Über diese Fakten sollte ein Herr Koderhold einmal nachdenken und sich nicht einfach zum Büttel einer Ärztekammer machen lassen", so Wagner abschließend.

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