Freiheitliche Akademie Wien: Veranstaltung „Abendland beschützen“ voller Erfolg

Rund 500 Gäste im Palais Ferstel und knappe 55.000 Zugriffe im Internet zeigen das große Interesse an der Geschichte zu diesem historisch einschneidenden Ereignis.

Wien (OTS) - Im Rahmen der Bildungsarbeit beleuchtete die Freiheitliche Akademie Wien die vielen Facetten – der Geschichte der Türkenbelagerung unter dem Titel „12. September 1683 – Abendland beschützen, damals wie heute“.
333 Jahre ist es her, dass die Osmanen vor den Toren Wiens geschlagen und aus dem damaligen Österreich vertrieben wurden. Damals wurde Wien durch Truppen des Heiligen Römischen Reiches, Polen-Litauens, der Republik Venedig und des Kirchenstaates verteidigt. Nach mehrfachen erfolglosen Eroberungsversuchen, dem Eintreffen eines Entsatzheeres sowie der anschließenden Schlacht am Kahlenberg zogen sich die Kämpfer des Osmanischen Reiches zurück, so der Historiker Univ. Prof. Dr. Lothar Höbelt, der sich im Zuge der Veranstaltung der geschichtlichen Seite widmete.

Heute noch erinnern rund 200 Symbole, Straßennamen und Gedenktafeln an die beiden Belagerungen. So findet sich etwa in der Löwelstraße 20 ein Relief, welches die Handwerksmeister im Kampf gegen die osmanischen Angreifer darstellt. Die Pummerin im Wiener Stephansdom wurde beispielsweise aus der Bronze der zurückgelassenen Kanonen der Osmanen gefertigt. All diese und viele weitere Symbole in Wien sollen an diese schreckliche Zeit erinnern.

Niemals gab es eine vergleichbar große Entscheidungsschlacht vor einer anderen europäischen Hauptstadt. Die Schlacht um Wien wie es sie damals gegeben hat findet in der heutigen Zeit so nicht mehr statt. Die Frage die sich aber heute sehr wohl stellt, ist ob jede Art von Heimat wie wir sie heute kennen und in der wir aufgewachsen sind, sich in einem Maße verändern wird, so dass es am Schluss möglicherweise irreversibel ist, so Höbelt, der aber darauf verweist, dass er als Historiker natürlich nicht die Zukunft beleuchten kann. Der Bundesparteiobmann der FPÖ, HC Strache widmete sich anschließend der politischen Seite des Abends und merkte vorab in seiner Rede an, dass es eine Freude sei, dass die Freiheitliche Akademie Wien, diese schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. „Unser Abendland zu schützen war nicht nur ein Auftrag in der Vergangenheit sondern ist auch ein Auftrag für die Zukunft“, so Strache.

Wir gehören heute einem europäischen Abendland an, das christlich-jüdisch geprägt wurde - ein Europa der freien Völker. Und wir haben daher die Verpflichtung diese Tradition unserer Kultur, unseren Werten aber auch unseren Kindern gegenüber und unseren Enkelkindern gerecht zu werden, diese Tradition auch zu erhalten und zu bewahren, so Strache in seiner Rede. (Schluss)paw

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