Bohuslav/Zwazl: Vergaberegeln bis Ende 2018 gelockert

„Wichtige Stärkung der Regionalwirtschaft“

St. Pölten (OTS) - Als „wichtige Stärkung der Regionalwirtschaft“ und „Impuls, gerade für kleinere und mittlere Unternehmen“ begrüßen Niederösterreichs Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav und Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), die heute von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bekannt gegebene Verlängerung der so genannten Schwellenwerteverordnung bis 31. Dezember 2018. „Regionale Unternehmen haben damit bessere Chancen auf öffentliche Aufträge, die Verfahrensdauern sinken im Schnitt um zwei bis drei Monate, die Verfahrenskosten um bis zu 75 Prozent“, so Zwazl und Bohuslav.

Durch die Lockerung der Vergaberegeln sind im Bau-, Liefer-und Dienstleistungsbereich weiter direkte Vergaben bis zu einem Volumen von 100.000 Euro von Bund, Ländern und Gemeinden möglich. Ohne Verlängerung der Schwellenwerte-Verordnung wäre diese Grenze mit Jahresende ausgelaufen und auf 50.000 Euro zurückgefallen. Auch der Schwellenwert für das so genannte "nicht offene Verfahren ohne Bekanntmachung" bei Bauaufträgen liegt weiterhin bei einer Million Euro und fällt nicht auf nur 300.000 Euro zurück. Überdies schafft die Verlängerung der Lockerungen bis Ende 2018 – also gleich um zwei Jahre - auch eine bessere Planbarkeit. Nach der 2009 erstmalig zur Konjunkturbelebung erfolgten Lockerung der Vergaberegeln war die Verordnung zunächst immer nur um ein Jahr verlängert worden, erst für 2015/2016 erstmals für zwei Jahre. Bohuslav und Zwazl: „Unser gemeinsamer Einsatz, dieses wichtige Instrument zur Konjunkturbelebung nicht auslaufen zu lassen, hat sich gelohnt.“

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