FPÖ-Obermayr: 333 Jahre Ende der Zweiten Türkenbelagerung Wiens

Von Bundesregierung keine gebührende Würdigung des wichtigen historisches Ereignisses

Wien (OTS) - Vor exakt 333 Jahren endete die Belagerung Wiens durch die Türken. Ein vereintes europäisches Heer unter der Führung des polnischen Königs Jan Sobieski hatte die Truppen des Sultans Mehmed IV. vernichtend geschlagen und Wien damit befreit. „Es gibt nur wenige Ereignisse, die den Verlauf der europäischen Geschichte und somit der Weltgeschichte so nachhaltig verändert haben, wie das Ende der Türkenbelagerung. Hätte sich nicht fast das ganze christliche Europa damals entschlossen zur Wehr gesetzt, würde Mitteleuropa heute ein anderes Aussehen haben – ein osmanisches. Mit dem Sieg wurde Mitteleuropa das Schicksal des Balkans, nämlich eine Jahrhunderte andauernde Besetzung und folglich Islamisierung, erspart“, sagt anlässlich des Jahrestages heute MEP Mag. Franz Obermayr und verweist auf den Historiker Stephan Vajda, der in seinem Standardwerk über österreichische Geschichte „Felix Austria“ den Sieg über die Türken nicht zuletzt auf die Zusammenarbeit halb Europas zurückführt.

Aber anstatt dieses Jubiläum gebührend zu begehen, hülle sich das offizielle Österreich in Schweigen. „Ich finde es beschämend,“ so Obermayr, „dass es die Bundesregierung nicht der Mühe wert findet, diesem Jahrestag auch nur den Hauch von Beachtung zu schenken.“ Abschließend fügt Obermayr hinzu: „Ich persönlich würde mir ein wenig mehr vom ‚Geist von 1683’ wünschen. Es wäre dringend angebracht, modernen Bedrohungen, wie etwa dem islamistischen Terror, ähnlich einig und entschlossen entgegenzutreten wie damals – gerade auf europäischer Ebene.“

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