„Am Schauplatz Gericht“ am 15. September: „Opfer oder Täter?“

Um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - In der aktuellen „Am Schauplatz Gericht“-Ausgabe „Opfer oder Täter?“ geht es am Donnerstag, dem 15. September 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 um Fälle, die Richter vor große Probleme stellen: Zwei Aussagen über denselben Vorfall sind völlig konträr, die Wahrheit kann nicht in der Mitte liegen. Einer der Streitteile lügt und der andere sagt die Wahrheit. Maria Zweckmayr und Ludwig Gantner haben zwei solche Strafprozesse mit der Kamera dokumentiert, bis sich die Spannung aufgelöst hat: Die Urteile in erster Instanz sind da.

Herr M. mietete mit seiner Frau eine Wohnung in der Nähe von Steyr. Bald kam es mit dem Hausherrn zu einem Streit samt Handgemenge. Die Mieter flohen aus der Wohnung, fanden eine neue Unterkunft und wollten ihre Sachen übersiedeln. Doch alles war weg: Einrichtung, Kleidung und auch die Dokumentenmappe. Die beiden haben den Vermieter wegen Sachentziehung und Urkundenunterdrückung angezeigt. Der Hausherr fühlt sich selber als Opfer: Herr M. hätte die Sachen aus der Wohnung selber abtransportiert und wolle nur Geld herausschlagen. Ein Richter am Landesgericht Steyr musste nun herausfinden, wer die Wahrheit sagt.

Über den zweiten Fall wurde in „Am Schauplatz Gericht“ bereits berichtet, und viele Medien haben sich infolge dafür interessiert. Alle stehen vor einem Rätsel: Ist Herr T. aus Niederösterreich zweimal heimtückisch überfallen worden und haben ihm unbekannte Sadisten Hakenkreuze auf die Stirn und in die Brust geritzt? Oder hat er sich selber verletzt und den Überfall vorgetäuscht, vielleicht damit der verfeindete Nachbar von der Polizei verfolgt wird? Zuerst hat man Herrn T. geglaubt, doch dann haben Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Meinung geändert und Herrn T. und seine Frau angeklagt, wegen Verleumdung, falscher Beweisaussage und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung. Bei der Entscheidung, ob Herr T. Opfer oder Täter ist, spielte vor allem eine Frage eine Rolle: Ist es möglich, sich ohne fremde Hilfe zu verletzen, mit Kabelbindern zu fesseln und sich dann in einen Fluss zu werfen? Jetzt ist das Urteil in erster Instanz da.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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