Samariterbund: Neues Zuhause für SeniorInnen aller Pflegestufen

Eröffnungsfeier des Pflegekompetenzzentrums Kaindorf fand am 11. September 2016 statt

Wien (OTS) - Das neue Pflegekompetenzzentrum des Samariterbundes in Kaindorf (Stmk.) wurde am Sonntag, den 11. September 2016, feierlich eröffnet. Die KlientInnen werden in diesem top-modernen Haus nach neuesten Pflegekonzepten betreut. "Der Neubau wird den 93 Bewohnerinnen und Bewohnern eine deutliche Steigerung ihres Wohnkomforts bringen. Die modernen und freundlichen Ein- und Zwei-Bettzimmer haben direkten Zugang zu allen zentralen Wohnbereichen. Das Pflegekompetenzzentrum Kaindorf ist mittlerweile österreichweit die 26. Pflegeeinrichtung des Samariterbundes", erklärte Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Die BewohnerInnen aller Pflegestufen werden nach einem neuen modernen Wohngruppen-Konzept von einem bestens ausgebildeten Team aus 58 MitarbeiterInnen betreut und gepflegt. "Gerne können sich interessierte Personen bei uns melden, wir beraten und informieren über alle Möglichkeiten der Pflege und Betreuung", so ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.

Lebensqualität und Altern in Würde

Die Einrichtung in der Steiermark bietet hohe Lebensqualität und wurde gemäß neuesten Anforderungen und Erkenntnissen als "Haus der 4. Generation" umgesetzt. Das Konzept setzt auf Hausgemeinschaften, die entsprechend auf Lebensqualität, Humanität, Überschaubarkeit, Geborgenheit und Normalität im Alltag ausgerichtet sind.

Pflegesektor kommt große Bedeutung zu

"Dem Pflegesektor kommt im Zuge der Veränderung der Altersstrukturen unserer Gesellschaft immer größere Bedeutung zu. Mit fast 90.000 Personen, die im Pflegebereich tätig sind, stellt er den größten Sektor innerhalb des Gesundheitswesens dar. Eine Zahl, die den hohen Stellenwert widerspiegelt", sagt der Bezirksparteiobmann der ÖVP Hartberg-Fürstenfeld, Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka. Auch die für Pflege aufgewendeten Mittel aus dem Bundesbudget – im Jahr 2015 waren dies 2,71 Milliarden Euro – würden dies verdeutlichen. Um fürsorgliche Pflege gewährleisten zu können, seien Menschen unverzichtbar, die bereit seien, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen. "Hauptberufliche und Freiwillige erbringen dabei zusammen hochprofessionelle sowie menschliche Arbeit, vor allem bei der wohnortnahen Betreuung. Organisationen wie der Samariterbund – hier in Kaindorf und in ganz Österreich – leisten einen hervorragenden Beitrag, der nicht genug gewürdigt werden kann", spricht Lopatka seinen Dank aus. Das neue Kompetenzzentrum werde den pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren Hilfe und Unterstützung geben und schaffe wichtige Betreuungsplätze. Der ÖVP-Klubobmann betont abschließend: "Aufgabe der Politik ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Pflege zu schaffen. Gemeinsam werden Bund, Länder und Gemeinden die Pflegefinanzierung auch für die Zukunft sicherstellen."

"Ein großer Teil der sehr hohen Sozialabgaben der Gemeinden geht an die Jugend- und Altenbetreuung. Unabhängig davon, dass dies für viele Gemeinden eine große finanzielle Herausforderung darstellt, sind diese Abgaben sehr positiv zu bewerten. Umso wichtiger ist es, dass die Qualität der dementsprechenden Einrichtungen den Ausgaben Genüge trägt. Das Pflegekompetenzzentrum in Kaindorf ist ein Musterbeispiel für beste Qualität. Mit seinen hellen, freundlichen Räumlichkeiten ist eine Einrichtung entstanden, in der Wohlfühlen sowie bestmögliche professionelle Betreuung gewährleistet sind. Als Bürgermeister der Marktgemeinde Kaindorf, bedanke ich mich im Namen der ganzen Gemeinde für die Wahl des Standortes Kaindorf. Ich freue mich sagen zu können, dass dieses Pflegekompetenzzentrum ein weiteres wunderbares Aushängeschild für unsere Gemeinde ist", so Thomas Teubl, Bürgermeister von Kaindorf.

In nur kurzer Zeit geplant und realisiert

Das Architekturbüro Harich ZT GmbH und die KBG Altenheim Errichtungs-GmbH von Bauunternehmer Hermann Harg haben das Gebäude geplant und gebaut. "Das Projektvolumen betrug 9,7 Mio. Euro, der Start für den Bau erfolgte im September 2014. Neben den hellen Zimmern und dem stimmungsvollen Garten sind der Dorfplatz und das Café die Herzstücke der neuen Einrichtung. Hier können sich die Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit Angehörigen in ungezwungener Atmosphäre treffen und unterhalten. Das Haus ist sicher ein Vorzeigeprojekt in der gesamten Region", erklärte Geschäftsführer Hermann Harg.

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Mag. Martina Vitek-Neumayer
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
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E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net

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