PVÖ-Edlinger: Jüngste Untersuchungen bestätigen: Ständige ÖVP-Forderung nach umfassender Pensionsreform verzichtbar

Auch heuer und 2017 wird staatlicher Zuschuss zu den Pensionen niedriger ausfallen als veranschlagt – Pensionsantrittsalter gestiegen - Umlagesystem funktioniert

Wien (OTS) - „Die ständigen Forderungen der ÖVP und ihr nahestehender Verbände nach einer umfassenden Pensionsreform mit dem Ziel, die Aufwendungen für die Pensionen aus dem Budget – und damit letztlich die Pensionen selbst - zu kürzen - sind sachlich unbegründet und deshalb verzichtbar. Das bestätigt einmal mehr die von Experten getätigte Vorschau auf die Zuschüsse des Staates für die Pensionen. Diese werden nämlich auch heuer sowie im kommenden Jahr deutlich geringer ausfallen als jeweils veranschlagt und in Summe weit weniger als die Budgeteinnahmen steigen. Die bisher getroffenen Maßnahmen zur Sicherung der Pensionen greifen. Das zeigt auch der deutliche Anstieg des Pensionsanstrittsalters in den vergangenen zwei Jahren“, erklärte der Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und Landespräsident des PVÖ Wien, Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger. ****

„So wie bereits in den vergangenen beiden Jahren erwarten die Experten des Sozialministeriums auch für das laufende Jahr 2016 eine Verringerung des Zuschusses aus dem Budget für die Pensionen um knapp 360 Millionen als ursprünglich veranschlagt. Für das kommende Jahr wird sogar eine Korrektur um rund 560 Millionen Euro nach unten erwartet“, erläuterte Edlinger. Deutliche Bewegung konstatierte der SeniorInnenvertreter zudem beim Pensionsanstrittsalter. Edlinger:
„Dieses ist von 2014 bis heuer um 1,3 Jahre auf 60 Jahre und drei Monate gestiegen, das angepeilte Ziel in dieser Legislaturperiode von 60,2 Jahren wurde damit bereits erreicht. Das Maßnahmenpaket der letzten Pensionsreform wirkt also immer stärker. Ein weiteres, von der ÖVP gefordertes `Herumdoktern` an den Pensionen ist daher nicht notwendig. Die auf dem Umlagesystem und Staatszuschüssen basierende Pensionsregelung ist – ganz im Gegensatz zu den privaten, auf dem Kapitalmarkt zugeschnittenen Vorsorgemodellen - nachhaltig sicher“, schloss Edlinger. (Schluss)

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