Call "Sofortprogramm in System- und Leichtbauweise" des Landes Wien gestartet

Einreichungen für dieses zusätzliche Ergänzungsprogramm zur Wiener Wohnbau-Offensive sind bis 31. Oktober 2016 möglich

Wien (OTS) - Teil der neuen Wohnbau-Offensive der Stadt Wien ist
ein innovatives Sofortprogramm in System- und Leichtbauweise mit rund 1.000 Wohneinheiten. Grundstücke, die nur temporär (für einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren) zur Verfügung stehen, können auf diese Weise sinnvoll genutzt werden, um der Wiener Bevölkerung besonders kostengünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Für den Bezug der Wohnungen des Sofortprogramms, die 2017/18 fertiggestellt sein werden, ist kein Eigenmittelbeitrag erforderlich, die Bruttomiete liegt bei maximal 7,50 Euro/m2.

Das Land Wien lädt Bauträger über den nunmehr geöffneten Call ein, an diesem Sofortprogramm teilzunehmen. Dafür werden vom Land Wien nichtrückzahlbare Baukostenzuschüsse im Ausmaß von bis zu 600 Euro pro errichtetem Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung gestellt.

Sollte das Gebäude gemäß § 71 Bauordnung für Wien nur für eine bestimmte Zeit bewilligt worden sein, kann ein weiterer nichtrückzahlbarer Zuschuss von bis zu 150 Euro je Quadratmeter Wohnnutzfläche für tatsächlich angefallene Kosten gewährt werden. Das damit geschaffene Angebot ist allem für die wachsende Gruppe junger Wienerinnen und Wiener, aber auch für Menschen, die aus anderen Gründen temporären Wohnraum suchen, vorgesehen. Voraussetzung ist – wie auch bei allen anderen geförderten Wohnungen – der Besitz eines Wohntickets.

Rechtsvorschriften

Auf die Anwendung folgender Rechtsvorschriften wird besonders hingewiesen:
• Neubauförderungsbestimmungen des WWFSG 1989 (I. Hauptstück) • Neuer § 7b der Neubauverordnung 2007 idF. LGBl. für Wien Nr. 30/2016
• §§ 2 und 2a der Neubauverordnung 2007 in der jeweils geltenden Fassung (thermische, energetische und bauökologische Mindestanforderungen)
• § 71 Bauordnung für Wien in der geltenden Fassung

Weitere einzuhaltende Bedingungen

Das maximal angemessene monatliche Entgelt hat zum Stichtag 1. Jänner 2017 mit 7,50 Euro brutto begrenzt zu sein (inklusive Umsatzsteuer, Betriebskosten, Verwaltungskosten, Erhaltungs- und Verbesserungsbeitrag, Baurechtszins und Möbelmiete). Die Indexierung der Mietzinsobergrenze erfolgt auf Basis des Verbraucherpreisindex ab 1. Jänner 2018. Eigenmittelbeiträge dürfen von den MieterInnen nicht eingehoben werden.
Die Bauträger sind zudem verpflichtet, 100 Prozent der Wohnungen durch Einrichtungen der Stadt Wien zu vergeben.

Qualitätssicherung durch bewährte ExpertInnen-Jury

Ein Fachbeirat mit anerkannten Expertinnen und Experten aus den für den Wohnbau maßgeblichen Fachgebieten - Infrastruktur, Architektur, Soziale Nachhaltigkeit und Freiraumgestaltung - wird die Qualität der eingereichten Projekte bewerten. Analog zum Grundstücksbeirat spricht sich der Fachbeirat als Gremialorgan für eine Annahme oder Ablehnung der jeweiligen Projekte aus. Wiedervorlagen der Projekte sind - nach einer, den Kritikpunkten entsprechenden Abänderung des Konzepts - möglich. Die Einhaltung der ökologischen Qualität wird von der Abteilung Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25) kontrolliert.

Einreichung und Fristen

Interessierte Bauträger können bis 31. Oktober 2016, 12 Uhr (spätestens einlangend) ihre Projekte bei der MA 50 (Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten) einreichen.

Alle Informationen zum Call "Sofortprogramm in System- und Leichtbauweise" sind unter nachfolgender Web-Adresse abrufbar:
https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/foerderungen/call-sof
ortpogramm-wien-2016.html
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Hanno Csisinko
Mediensprecher Geschäftsgruppe Wohnen, Wohnbau uns Stadterneuerung
Tel.: 01/4000-81983
E-Mail: hanno.csisinko@wien.gv.at

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