Glatz: Pensionistenverband fordert: Energiepreise müssen in ganz Österreich sinken!

Weg mit der Ökostrom-Abgabe für Privathaushalte – Energieanbieter müssen sinkende Preise am Weltmarkt an EndkundInnen weitergeben!

Wien (OTS) - Die Strom- und Erdgaspreise in Ostösterreich werden ab 1. Oktober erneut etwas günstiger. Die EAA (die Energie Allianz Austria, bestehend aus Wien Energie, EVN und Energie Burgenland) wird ihre Arbeitspreise noch einmal um durchschnittlich fünf Prozent senken. „Eine notwendige Entlastung für die ÖsterreicherInnen und ein weiterer Etappensieg im Kampf des Pensionistenverbandes Österreichs für niedrigere Energiepreise!“, begrüßt Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) die Senkung der Strom- und Erdgaspreise im Osten Österreichs. „Jetzt müssen auch die anderen Energieanbieter folgen! Und vor allem muss endlich die unfaire Ökostrom-Abgabe für Privathaushalte abgeschafft werden! Denn diese ist seit 2009 um unglaubliche 353!! Prozent von 34 auf 120 Euro gestiegen und damit eine der Hauptverantwortlichen für die hohen Energiepreise in unserem Land“, so Glatz. ****

Dass sich KundInnen der EAA ab Oktober bis zu 56 Euro im Jahr an Energiekosten ersparen, ist, so Glatz „ein weiterer Schritt in die richtige Richtung! Aber hier wären sogar richtige ‚Sprünge‘ möglich“. Und zwar dann, wenn die Ökostrom-Abgabe nicht mehr länger hauptsächlich von den Privathaushalten getragen werden müsste. „Nach mehr als 13 Jahren Ökostromförderung muss jetzt Schluss sein mit der Umverteilung. Haushalte, die nur 25 Prozent des Stromverbrauchs ausmachen, zahlen 40 Prozent der Ökostromförderung! Alleine im heurigen Jahr werden in Österreich 1,3 Milliarden Euro für die Ökostromförderung ausgegeben. Dazu kommen noch die indirekten Kosten, die zum Teil auch dem Ökostrom zuzurechnen sind. Das sind z.B. Kosten für den Netzausbau (1,2 Mrd. Euro) oder auch Kosten für die Netzstabilisierung und Reservekapazitäten. Hier muss Wirtschaftsminister Mitterlehner endlich eine Gesetzesänderung zu Gunsten der Privatverbraucher erwirken“, fordert der PVÖ-Konsumentenschützer.

Pensionistenverband fordert: Energieanbieter müssen Preissenkungen am Weltmarkt an Kunden weitergeben

„Seit 2009 sind die Großhandelspreise für Strom um mehr als die Hälfte - von 66 auf 31 Euro pro Megawatt – gesunken. Davon spüren die Privathaushalte aber nichts! Ganz im Gegenteil sogar! Bei einem jährlichen Verbrauch von 3.500KWh, mussten – im österreichischen Durschnitt - 2009 noch 18,95 Cent pro KWh, d.h. insgesamt 663 Euro bezahlt werden. Heuer, im Jahr 2016 kostet Strom mit 20,93 Cent pro KWh und damit insgesamt 733 Euro schon deutlich mehr! Das ist unverhältnismäßig!“, so Glatz! Der Pensionistenverband verlangt daher neben dem Aus für die Ökostromabgabe für Privathaushalte ein Gesetz, dass Energieanbieter verpflichtet, sinkende Preise auf dem Weltmarkt unmittelbar an ihre KundInnen weiterzugeben. „Die Forderung des PVÖ, der größten und mitgliederstärksten Seniorenorganisaton Österreichs lautet: Die Energiepreise müssen in ganz Österreich – vom Boden- bis zum Neusiedlersee sinken! Und zwar unabhängig vom Verbrauch“, unterstreicht Glatz abschließend! (Schluss)

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Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
E-Mail: susanne.ellmer@pvoe.at

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