ORF III am Wochenende: „zeit.geschichte“ zum 15. Jahrestag von 9/11, in memoriam Johan Botha mit „Frühling in Wien 2014“

Außerdem: Operette „Die gold’ne Meisterin“ aus Baden und Doku über 110 Jahre Sommerarena, „Zeit.Gespräch“ mit Bio-Pionier Werner Lampert

Wien (OTS) - Anlässlich des 15. Jahrestages der Attentate von 9/11 zeigt ORF III im Rahmen eines Programmschwerpunkts am Samstag, dem 10. September 2016, ab 20.15 Uhr einen dreiteiligen „zeit.geschichte“-Abend über den Drahtzieher Osama Bin Laden, die militärische Antwort der USA und ihre weitreichenden weltpolitischen Folgen.
In memoriam Johan Botha ändert ORF III am Sonntag, dem 11. September 2016, sein Programm und zeigt mit „Frühling in Wien“ (18.10 Uhr) das traditionelle Osterkonzert der Wiener Symphoniker aus dem Jahr 2014. Eine Hommage an das alte Wien und seine Walzermusik präsentiert Barbara Rett im Hauptabend mit Edmund Eyslers Operette „Die gold’ne Meisterin“ (20.15 Uhr) in einer aktuellen Produktion aus dem Stadttheater Baden. Zur Einstimmung stehen in der Dokumentation „Operette à la carte“ (19.40 Uhr) von Karina Fibich jene Publikumslieblinge im Mittelpunkt, die in 110 Jahren Sommerarena Baden aufgetreten sind. In einer neuen Ausgabe der Reihe „Zeit.Gespräch“ (22.40 Uhr) spricht Michael Kerbler schließlich mit Bio-Pionier Werner Lampert über aktuelle Trends in der biologischen und regionalen Lebensmittelproduktion.

Samstag, 10. September 2016: „9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“ (20.15 Uhr), „Der Terrorfürst – Osama Bin Laden“ (21.50 Uhr), „Die Jagd auf Bin Laden – Im Fadenkreuz des US-Geheimdienstes“ (22.45 Uhr):

Die erste Dokumentation des Abends, „9/11 – Der Tag, der die Welt veränderte“, beschreibt den 11. September 2001 ausschließlich durch an diesem Tag gedrehte Aufnahmen und aus der Sicht jener Menschen, die weitgehende Entscheidungen zu treffen hatten – von den Verantwortlichen der Sicherheitsdienste bis zu den militärischen Führungskräften. Für die deutsche Bearbeitung des Films von Leslie Woodhead zeichnet Helene Maimann verantwortlich. Anschließend werfen Papiere und Datenträger, die nach dem Tod von Osama Bin Laden sichergestellt wurden, ein neues Bild auf den Al-Kaida-Chef: Der Film „Der Terrorfürst – Osama Bin Laden“ wertet die private Korrespondenz des Terroristenanführers aus und erzählt, wie er in seinem pakistanischen Versteck neue Terrorstrategien entwickelte und sich seiner Familie zugleich als besorgter und fürsorglicher Patriarch präsentierte. Die spektakuläre Geheimdienstaktion amerikanischer Eliteeinheiten im pakistanischen Abbottabad steht im Zentrum der letzten Dokumentation des „zeit.geschichte“-Abends. Nachdem Bin Laden Amerika den schwersten Schlag der Geschichte versetzt hatte, fehlte neun Jahre lang von ihm jede Spur. Ein einziges unvorsichtiges Handytelefonat seines Kuriers verriet seinen Standort. Am 2. Mai 2011 wurde Bin Laden kurz nach Mitternacht vom amerikanischen Geheimdienst in seinem Schlafzimmer getötet.

Der „9/11“-Schwerpunkt wird am Montag, dem 12. September, im Rahmen eines weiteren Themenabends fortgesetzt. Neben der Premiere zweier ORF-III-Produktionen über die österreichische Sicht auf die Geschehnisse („9/11 – Wo warst du, als die Flugzeuge einschlugen?“ und „42 Stunden 52 Minuten 51 Sekunden – 9/11 im ORF-Newsroom“) zeigt ORF III außerdem die „ZiB“-Sondersendung vom 11. September 2001.

Sonntag, 11. September: „Frühling in Wien“ (18.10 Uhr), „Operette à la carte – 110 Jahre Sommerarena Baden“ (19.40 Uhr), „Die gold’ne Meisterin“ (20.15 Uhr):

Mit „Frühling in Wien“ aus dem Jahr 2014 würdigt ORF III den am Donnerstag verstorbenen Opernsänger Johan Botha. Als Solist im Osterkonzert der Wiener Symphoniker interpretierte der stimmgewaltige südafrikanisch-österreichische Startenor im Wiener Musikverein Lieder von Wagner und Lehár. Mit der Australierin Simone Young stand erstmals eine Frau am Dirigentenpult der traditionellen Veranstaltung.
In die Kur- und Kulturstadt Baden geht danach mit der Dokumetation „Operette à la carte – 110 Jahre Sommerarena Baden“: Johannes Heesters und Peter Minich, Helga Papouschek und Birgit Sarata haben hier ihre Karriere begonnen, Max Reinhardt hat in Baden ebenso inszeniert wie 80 Jahre später Jérôme Savary. Neben den Sternstunden der Operette erzählt der Film von Karina Fibich einige der zahllosen Anekdoten und Gschichterln, die hinter den Kulissen passiert sind. Eine weitere Regiearbeit von Karina Fibich präsentiert „Erlebnis Bühne“ mit der Aufzeichnung der Operette „Die gold’ne Meisterin“ von Edmund Eysler, die 1927 entstanden ist. Unter der musikalischen Leitung von Michael Zehetner sind in dieser aktuellen Produktion des Stadttheaters Baden Elisabeth Flechl, Sylvia Rieser, Reinhard Alessandri, Andreas Sauerzapf, Renée Schüttengruber und Beppo Binder zu erleben.

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