FPÖ-Kappel: Roaming-Gebühren müssen ab Juli 2017 gänzlich fallen

„Kommission lenkt ein und zieht Vorschlag für 90-Tage-Grenze zurück“

Wien (OTS) - Die freiheitliche Europaabgeordnete Dr. Barbara Kappel begrüßt das Einlenken der EU-Kommission in Bezug auf die umstrittene 90-Tage-Grenze beim Roaming. „Die Roaming-Gebühren müssen wie vereinbart ab Juli 2017 gänzlich fallen, damit Handynutzer im Ausland ohne Zusatzgebühren telefonieren und im Internet surfen können“.

Die Kommission wird in der kommenden Woche ein Papier zur Reform des EU-Telekommunikationsrechts vorstellen und in diesem Zusammenhang auch einen neuen Vorschlag für das Roaming machen. „Ebenso wichtig, wie der Wegfall der Gebühren für das Auslandtelefonieren bzw. Surfen ist auch der Ausbau der Breitbandinfrastruktur“, sagt Kappel, „hier sind umfangreiche Investitionen notwendig und dafür brauchen die Unternehmen Rechts- und Planungssicherheit“.

Gerade für Österreich sind Investitionen in die Breitbandinfrastruktur von größter Bedeutung, weil es im Bereich der Digitalisierung in Europa nachhinkt. Laut dem „Digital Economy and Society Index 2016“ liegt Österreich beim Anteil an schnellem Breitband über 30 Mbit/s nur am schlechten 20. Rang von insgesamt 29 untersuchten Ländern.

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