KAV: Ärztekammer sorgt durch Gesprächsverweigerung für Verunsicherung der PatientInnen

VertreterInnen der Ärzteschaft sind aufgerufen, Gesprächsangebot anzunehmen

Wien (OTS) - Die Versorgung der Patientinnen und Patienten obliegt nicht der Ärztekammer, sondern dem Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV). Bereits am 2. September hat der KAV alle Ärztlichen DirektorInnen darüber informiert, dass die PatientInnenversorgung sicherzustellen ist.

Diese Maßnahme wurde überhaupt erst notwendig, nachdem die Ärztekammer in einem Streik die Lösung für die Umsetzung des vereinbarten Pakets sieht. Dieser Streik führt zu einer enormen Verunsicherung etlicher PatientInnen, die nicht wie vereinbart ihre Termine wahrnehmen werden können. Aber auch innerhalb des KAV sorgt der Streik für eine Verschlechterung des Betriebsklimas.

Vor dem Hintergrund eines konkreten Gesprächsangebots seitens des KAV, ist es verantwortungslos dieses seitens der Ärztekammer auszuschlagen. Der KAV hält an dieser Stelle nochmals fest, dass es bis dato keine einzige Terminanfrage der Ärztekammer gab. Die Behauptung, die Ärztekammer würde seit Wochen warten, ist schlichtweg falsch.

Der KAV appelliert den heutigen Gesprächstermin um 14 Uhr wahrzunehmen. Die Einladung ist an die im KAV gewählten ÄrztevertreterInnen der Häuser ergangen. Dieser Termin soll dazu dienen, alle Kritikpunkte, insbesondere das Betriebsklima, Überstundenleistungen und das hartnäckige Gerücht rund um einen "Schichtdienst" umfassend zu besprechen und einer innerbetrieblichen Lösung zuzuführen. Die Türen des KAV stehen offen - es liegt nun an der Ärztekammer, dieses Angebot auch anzunehmen.

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Wiener Krankenanstaltenverbund-Generaldirektion
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Tel: +43 (1) 40409/70051
E-Mail: nani.kauer@wienkav.at

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