Glatz: Pensionistenverband für Bankengipfel zu Bankomatgebühren

Stillstand beenden – Pensionistenverband verlangt gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs, der seit Anfang an mit voller Kraft gegen Bankomatgebühren eingetreten ist, unterstützt den Vorschlag von Konsumentenschutzminister Alois Stöger einen Bankengipfel zum Thema einzuberufen. „Der derzeitige Stillstand nützt niemandem! Dass die ÖVP nach wie vor ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren blockiert und auf die lächerliche und zynische ‚Kennzeichnungspflicht‘ für gebührenpflichtige Bankomaten beharrt, widerspricht klar dem Willen der Menschen in diesem Land!“, kritisiert Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes, der größten und mitgliederstärksten Interessensvertretung der älteren Generation – auch in Fragen des Konsumentenschutzes. „Ein Gipfel mit VertreterInnen der Banken und allen relevanten politischen EntscheidungsträgerInnen ist ein sinnvoller und vorausschauender Vorschlag um endlich Bewegung in die derzeitige Patt-Situation zu bringen!“, so der PVÖ-Konsumentenschutzsprecher. ****

Für den Pensionistenverband Österreichs ist klar, dass eine bloße Kennzeichnungspflicht zu wenig ist. „Das ist eine lächerliche Alibi-Aktion und absolut zynisch! Denn was nützt es z.B. jenen Menschen, die auf dem Land leben und über kein Auto verfügen, wenn der einzige Bankomat in ihrem Ort einfach nur deutlich als ‚gebührenpflichtig‘ gekennzeichnet ist? Sollen sie sich dann ein teures Taxi in die nächste Ortschaft nehmen? Das ist doch absurd!“, kritisiert Glatz und stellt abschließend unmissverständlich klar:
„Der Gesetzestext ist fix und fertig! Das gesetzliche Verbot von Bankomatgebühren muss beschlossen werden und spätestens Anfang 2017 in Kraft treten!“ (Schluss)

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Pensionistenverband Österreichs
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Tel.: 01/313 72 31
E-Mail: susanne.ellmer@pvoe.at

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