Blecha: Pensionistenverband fordert 100 Euro NETTO für Österreichs PensionistInnen!

100 Euro sind Teuerungsabgeltung, KEIN Teil der Pension und KEIN steuerpflichtiges Einkommen - Auszahlung nur an PensionistInnen mit Wohnsitz in Österreich

Wien (OTS) - „Die 0,8 Prozent Pensionsanpassung können nicht ausgleichen, was die Teuerung den PensionistInnen Tag für Tag aus dem Börseln stiehlt. PensionistInnen mit kleinen Pensionen leiden dabei ganz besonders unter den hohen Preisen für Mieten, Gebühren, Energie, Lebensmittel, Hygiene-Artikel und Pflegedienstleistungen! Hier herrscht dringender Handlungsbedarf“, kritisiert Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). Der Pensionistenverband verlangt daher 100 Euro NETTO als steuerfreie, unbürokratische und automatische Einmalzahlung. „Die 100 Euro sollen nur jene PensionistInnen erhalten, die auch überwiegend in Österreich leben! Und: die 100 Euro müssen steuer- und sozialversicherungsbefreit sein! Denn sie sind eine Teuerungsabgeltung für die hohen Preise in Österreich, kein Teil der Pension und kein Einkommen“, stellt Blecha unmissverständlich klar und widerlegt damit „gezielt gestreute Falschinformationen jener, die die 100-Euro-Einmalzahlung verhindern wollen“. ****

Kern unterstützt Vorschlag - Schelling muss noch überzeugt werden

PVÖ-Präsident Blecha befindet sich bereits in Verhandlungen mit den politisch Verantwortlichen: „Bundeskanzler Christian Kern unterstützt unseren Vorschlag. Bei Finanzminister Schelling müssen wir noch mehr Überzeugungsarbeit leisten“, so der PVÖ-Präsident.

Pensionistenverband offen für Reformen – aber gegen Pensionskürzungen unter dem Deckel der „Flexibilisierung“

Der Pensionistenverband sei, so Blecha „immer offen für echte, nachhaltige Reformen zur Sicherung der Finanzierung des Pensions- und Sozialsystems“. Allerdings dürfe es dabei nicht zu Verschlechterungen und Kürzungen für die Betroffenen kommen. Den Vorschlag des Seniorenbundes, das gesetzliche Pensionsantrittsalter durch einen bloßen „Referenzwert“ mit Zu- und Abschlägen zu ersetzen, sieht Blecha daher skeptisch. „Bereits jetzt haben die Menschen in Österreich die Möglichkeit ihren Pensionsantritt im Rahmen eines Korridors von jeweils drei Jahren Plus und Minus vom gesetzlichen Pensionsantrittsalter – also bei Männern zwischen 62 und 68 – flexibel zu gestalten – mit klar geregelten Ab- bzw. Zuschlägen. Diese Möglichkeit gibt es also schon jetzt“, so Blecha, der „am gesetzlichen Pensionsantrittsalter nicht rütteln“ will, da es Planungssicherheit für die Beschäftigten und Unternehmen bietet. „Wir kennen das Konzept des Seniorenbundes offiziell noch nicht, es liegt uns bisher nicht vor und wurde lediglich VertreterInnen der Medien zugespielt. Wenn wir es haben, werden wir es im Detail prüfen und mit den VertreterInnen des Seniorenbundes besprechen!“(Schluss)

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Tel.: 01/313 72 31
E-Mail: susanne.ellmer@pvoe.at

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