- 08.09.2016, 14:46:51
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FPÖ-Darmann/Dieringer-Granza zu LH Kaiser: Kein Grund zum Jubeln!
Kaiser ignoriert massive Probleme an Schulen mit hohem Migranten-Anteil – Kärntner Volksschuleltern haben ein wichtiges Mitspracherecht an den Schulen
Utl.: Kaiser ignoriert massive Probleme an Schulen mit hohem
Migranten-Anteil – Kärntner Volksschuleltern haben ein
wichtiges Mitspracherecht an den Schulen =
Klagenfurt (OTS) - Die von Bildungsreferent LH Peter Kaiser und
Landesschulratspräsident Altersberger heute verbreitete Jubelmeldung
über steigende Schülerzahlen zu Schulbeginn kritisieren Kärntens
FPÖ-Obmann Landesrat Gernot Darmann und die freiheitliche
Vizepräsidentin des Landesschulrates, Elisabeth Dieringer-Granza.
„Ein stärkerer Geburtenjahrgang 2010 ist mit Sicherheit nicht der
Verdienst von Kaiser. Sehr wohl ist es aber ein Verdienst der SPÖ und
ihrer unverantwortlichen Willkommenskultur, dass wir heuer um
hunderte Asylwerberkinder mehr an den Schulen haben“, betont Darmann.
Der Kärntner FPÖ-Obmann vermisst ein Einschreiten Kaisers im Hinblick
auf die herrschenden Zustände an Schulen mit hohem Migranten-Anteil,
wo die Qualität des Unterrichts oft massiv beeinträchtigt wird. Erst
kürzlich habe eine Lehrerin in einer Kärntner Zeitung ihr Schweigen
hinsichtlich der katastrophalen Zustände im Pflichtschulbereich
gebrochen. Für die FPÖ ist aber auch der Ausbau von Bildungszentren
kein Grund zum Jubeln, wenn dies auf Kosten von Schulschließungen im
ländlichen Raum geht, die Schulwege länger und viele Familien vor
logistische Herausforderungen gestellt werden.
„Die jährlich zum Schulanfang stattfindende Pressekonferenz des
SPÖ-Bildungsreferenten ist immer eine reine Zahlenschlacht. Leider
wird dabei gerne vergessen, wichtige Informationen an die Kärntner
Familien weiterzugeben“, hält Dieringer-Granza fest. So bringe das
mit 1. September 2016 in Kraft getretene Schulrechtsänderungsgesetz
wichtige Änderungen im Grundschulbereich, etwa hinsichtlich der
Mitsprache von Eltern. Sie entscheiden nämlich mit, ob am jeweiligen
Schulstandort bis einschließlich der dritten Schulstufe die
Ziffernbenotung durch eine alternative Leistungsbeschreibung ersetzt
wird. Dies hat innerhalb der ersten neun Wochen des Schuljahres
2016/17 im Klassen- bzw. Schulforum zu erfolgen.
„Wir Freiheitliche weisen die Eltern darauf hin, dass vor der
Entscheidung eine eingehende Beratung und Meinungsbildung im
Klassenverband zu erfolgen hat und eine Entscheidung nur nach
reiflicher Überlegung gefällt werden soll “, so Dieringer-Granza.
„Was eine Ziffernnote bedeutet, ist im § 14 der
Leistungsbeurteilungsverordnung genau nachzulesen und gilt
österreichweit. Doch wie die alternative Leistungsbeurteilung in
einer Klasse aussieht, erfolgt ohne eine einheitliche und
standardisierte Grundlage, was u.a. bei einem Schulwechsel zu
Problemen führen könnte“, informiert die Vizepräsidentin des
Landesschulrates von Kärnten.
(Schluss)
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