• 08.09.2016, 14:30:57
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Gudenus zu Wehselys Wiener Gesundheitschaos: Es reicht jetzt endgültig!

FPÖ-Wien beantragt Sondersitzung im Gemeinderat

Utl.: FPÖ-Wien beantragt Sondersitzung im Gemeinderat =

Wien (OTS) - „Dass ausgerechnet die ehemalige Arbeiterpartei SPÖ den
Ärzten jetzt das Grundrecht auf Streik verbieten will, schlägt dem
Fass den Boden aus. Jetzt reicht es wirklich“, ist Wiens
freiheitlicher Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus empört. Er
stellt sich und die FPÖ klar hinter die Ärzte und das Pflegepersonal,
die vom KAV und der SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely seit
Monaten ausgehungert und schikaniert werden. „Damit stellen wir uns
gleichzeitig auf die Seite der Patienten, denn das Chaos, das Wehsely
durch ihre Inkompetenz verursacht hat, müssen letztendlich sie
ausbaden“, weiß Gudenus.

In der Tat ist die Liste der Missstände im Wiener Gesundheitssystem
schier endlos: Gangbetten, exorbitante Wartezeiten in den Ambulanzen,
in der Nacht geschlossene Abteilungen, Streiks der Ärzte,
unterbezahltes Personal in den Spitälern, monatelange Wartezeiten auf
dringende Operationen, Abgänge von Spitzenmedizinern – vom
Milliardengrab der ewigen Baustelle „Krankenhaus Nord“ ganz zu
schweigen. Jetzt gehen sogar die Ärzte gegen die Missstände auf die
Barrikaden. „Was Wehsely in ihrem Bereich an nachhaltigem Schaden für
die Patienten und den Steuerzahler angerichtet hat, ist einer Stadt
wie Wien unwürdig!“

Gudenus zitiert den vor kurzem ausgeschiedenen Vorstand der
Chirurgischen Abteilung im KH Floridsdorf, Harald Rosen, der dem KAV
gekündigt hat und auch kein weiteres Interesse mehr zeigt, die
Chirurgische Abteilung im neuen KH Nord – sollte es jemals
fertiggestellt werden – zu übernehmen. Rosen begründet seinen
Entschluss in seinem Kündigungsschreiben umfangreich –
zusammengefasst: So wie der KAV waltet, könne er keine qualitativ
gute medizinische Versorgung mehr gewährleisten, im Gegenteil, eine
Gefährdung der Patienten sei nicht mehr ausgeschlossen. „Auf was
wartet Wehsely eigentlich noch? Was muss passieren, dass sie endlich
ihr ideologisches Wachkoma beendet und zu arbeiten anfängt?“, ist
Gudenus erzürnt.

Der Vizebürgermeister weiß, dass jeder Streik Kraft und Ressourcen
verbraucht, die gerade jetzt im maroden Gesundheitssystem dringend
benötigt werden – zeigt aber vollstes Verständnis für die
angekündigten Kampfmaßnahmen der Ärzteschaft: „Es ist traurig, dass
es soweit kommen musste – aber so kann es nicht mehr weiter gehen!
Anders wird Wehsely es nie verstehen.“

Gudenus kündigt an, dass die FPÖ-Wien im Gemeinderat eine
Sondersitzung zu den Problemen im Gesundheitssystem beantragen wird.
Im Rahmen dessen muss die SP-Stadträtin Sonja Wehsely den Vertrag
offenlegen, damit Wien alle sehen können, wer sich an die
Vereinbarungen hält, auf die sich Wehsely ständig beruft. „Es brennt
der Hut! Um den Wiener Patienten eine sichere Gesundheitsversorgung
garantieren zu können, muss jetzt gehandelt werden“, so Gudenus
abschließend.

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