Van der Bellen: Familie und Privates aus Wahlkampf heraushalten

„Konzentrieren wir uns in der Wahlbewegung doch darauf, worum es wirklich geht: Wer ist der bessere Bundespräsident für Österreich“

Wien (OTS) - "Bei allen Auffassungsunterschieden – in gesundheitlich ungewisser Zeit für alle Eventualitäten vorzusorgen, ist keineswegs verwerflich, sondern grundvernünftig. So etwas ist Privatsache und sollte daher auch privat bleiben. Ich möchte meinen Gegenkandidaten daher in dieser Frage ausdrücklich in Schutz nehmen und zu mehr Besonnenheit aufrufen“, hält Van der Bellen fest.

Nach jüngsten Medienberichten über persönliche Bescheide Norbert Hofers aus der Pensionsversicherungsanstalt ruft Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen zur Ordnung und appelliert, Privates und das familiäre Umfeld der Kandidaten aus dem Wahlkampf herauszuhalten. „Die Veröffentlichung dieser Bescheide gegen den Willen des Kandidaten ist eine Grenzüberschreitung, die nicht zu tolerieren ist“, sagt Van der Bellen. „Konzentrieren wir uns in der Wahlbewegung der kommenden dreieinhalb Wochen darauf, wer der bessere Bundespräsident für Österreich ist“.

Dies schließe - auch kontroverse - inhaltliche Sachdebatten über die unterschiedlichen politischen Vorstellungen der Kandidaten mit ein. Alles andere hat im Wahlkampf nichts verloren. „Statt das private Umfeld der Kandidaten zum Thema zu machen, sollte eine sachliche Auseinandersetzung über die besten Konzepte für Österreichs Zukunft und die Stärkung des Ansehens unseres Landes in Europa und der Welt im Zentrum stehen", appelliert Van der Bellen.

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Gemeinsam für Van der Bellen - Unabhängige Initiative für die Bundespräsidentschaftswahl 2016
Mag. Reinhard Pickl-Herk, Pressesprecher
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