FPÖ: HC Strache fordert "Aktion Scharf" gegen steigende Kriminalität

Österreichs Grenzen sind „löchrig wie ein Schweizer Käse“ - 40 Prozent fremde Tatverdächtige

Wien (OTS) - 269.183 Straftaten wurden im ersten Halbjahr 2016 verübt. Zum Verglich: Im ersten Halbjahr 2015 waren es 252.560 bzw. um 6,6 Prozent mehr. Das haben die Freiheitlichen mittels parlamentarischer Anfrage an den ÖVP-Innenminister aufgedeckt. Allein in Wien waren es über 8.200 Straftaten mehr. In Wien ereignen sich damit deutlich mehr als ein Drittel aller Verbrechen. Gleichzeitig hat Wien mit knapp 37 Prozent die niedrigste Aufklärungsquote aller Bundesländer.

„Die massive Steigerung ist beängstigend. Und es kann doch wirklich niemand glauben, dass das nichts mit der massiven illegalen Zuwanderung zu tun hat. Das hat natürlich damit zu tun. Und wir haben eine Sicherheitslücke“, sagt dazu FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache.

Diese Einschätzung bestätigt ein weiterer Blick in die Statistik, auf die Anzahl der Tatverdächtigen im ersten Halbjahr 2016:
Österreichweit haben wir 133.135 Tatverdächtige, davon sind 53.155 fremde Tatverdächtige, also rund 40 Prozent. Hotspot der Kriminellen ist Wien mit 39.887 Tatverdächtigen, davon 20.642 fremde, das ist mehr als die Hälfte. In der Bundeshauptstadt haben wir damit mehr fremde Tatverdächtige als in jedem anderen Bundesland Tatverdächtige insgesamt. Auch das haben im Übrigen die Freiheitlichen aufgedeckt. „Es braucht jetzt eine Aktion Scharf gegen die ausufernde Kriminalität. Wir wollen eine Null-Toleranz-Politik“, fordert HC Strache.

Der FPÖ-Bundesparteiobmann fordert zudem rund 5.000 Planstellen bei der Exekutive. „Und man sollte außerhalb dieser Planstellen für die Exekutive eine eigene Grenzschutzpolizei einrichten“, betont Strache. Denn Österreichs Grenzen sind „löchrig wie ein Schweizer Käse“. Es sei nämlich auch klar, dass die Exekutive bereits jetzt mit ihren Ressourcen am Limit und darüber ist. „Um die Sicherheitslücke an der Grenze notdürftig zu stopfen, wird eine enorme Sicherheitslücke im Kernbereich der Polizei aufgerissen. Das kann so nicht weitergehen, das ist nicht nur unzumutbar für die Exekutivbeamten, das geht zu Lasten der Sicherheit der Bevölkerung.“

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