„In offenen Gesellschaften ist Platz für Flüchtlinge”: KAICIID Generalsekretär an Weltführer

Nedžad Grabus, Großmufti Sloweniens schließt sich auf Salzburger Konferenz dem Generalsekretär auf dem KAICIID-Podium an

Salzburg (OTS) - 27 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer lässt die Furcht vor Migranten und Flüchtlingen neue Mauern entstehen und trennt die Menschen in Europa, betonte Faisal Bin Muaammar, Generalsekretär des Internationalen Dialogzentrums (KAICIID) mit Sitz in Wien auf einer internationalen Konferenz in Salzburg in Österreich.

Der Generalsekretär hatte auf dem Forum des internationalen Friedensinstituts in Salzburg am 6. September einen Vortrag gehalten. Mit auf der Veranstaltung vertreten waren die Aufsichtsratsmitglieder von KAICIID, Metropolitan Emmanuel, Exarch des ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, Dr. Mohammad Sammak, Generalsekretär des nationalen Ausschusses für christlich-muslimischen Dialog und Dr. Hamad Al-Majed, Fakultätsmitglied der Imam Muhammad Bin Saud University.

Der Vortrag des Generalsekretärs eröffnete eine Podiumsdiskussion zum Thema “Offene Grenzen und offene Gesellschaften: Stabilität, Integration und Dialog“. Zu den Podiumsrednern gehörten Nedžad Grabus, Großmufti von Slowenien und Professor der Fakultät Islamischer Studien an der Universität von Sarajevo, sowie Hind Kabawat, Director of Interfaith Peacebuilding am Center for World Religions, Diplomacy, and Conflict Resolution und Masroor Aswad Muhialddin, Member of the Board of Commissioners am Iraqi High Commission for Human Rights (IHCHR). Das Podium wurde von Patrice Bordeur, dem leitenden Berater von KAICIID, moderiert.

Im Zusammenhang mit Flüchtlingen von „Fluten“ und „Massenbewegungen“ zu sprechen, würde jedem Flüchtling die Individualität aberkennen. Jeder Einzelne könne auf einzigartige Weise Beiträge zu seinem Gastland erbringen, erklärte er.

Durch Dialog, so der Generalsekretär, insbesondere durch Bemühungen, das gegenseitige Verständnis und die Akzeptanz durch das Vorbild religiöser Gemeinden und ihrer Leiter zu erhöhen, könnten die Menschen ihre Furcht überwinden und Vertrauen in ihre neuen Nachbarn fassen.

„Im Dialog können Menschen, die Furcht vor einander haben oder verschiedener Meinung sind, auf sichere Weise mehr über die Ängste und Abneigungen der anderen Seite erfahren. Wenn wir mehr voneinander wissen, ist es auch wahrscheinlicher, dass wir einander vertrauen.“

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