BZÖ-Kotschnig: Genug gezahlt - Schluss mit der Strom- und Gasabzocke in Klagenfurt!

„Entlastung der privaten Haushalte notwendig – Gesellschaftsform der Stadtwerke grundsätzlich hinterfragen“

Klagenfurt (OTS) - In Anlehnung an den heute seitens des Wirtschaftsministeriums veröffentlichten Energiepreismonitors, basierend auf Erhebungen der E-Control, verlangt der Klagenfurter Gemeinderat und BZÖ-Landesgeschäftsführer Klaus Kotschnig ein Ende des Abkassierens: „Kärntens Landeshauptstadt liegt derzeit im absoluten österreichischen Spitzenfeld, wenn es um die Abzocke der Menschen geht. Andererseits macht die im Eigentum der Stadt stehende Aktiengesellschaft hingegen fette Gewinne. Laut Bestimmungen im Aktiengesetz kann die Bürgermeisterin aber keine Weisung an den Vorstand einer AG erteilen und schon gar nicht in das operative Geschäft eingreifen, um eine allfällige Senkung der Preise überhaupt erwirken zu können. Infolgedessen ist die Gesellschaftsform des Unternehmens grundsätzlich zu hinterfragen“.

„Mit dieser Rechtsform des Unternehmens können Gewinne rein rechtlich nicht im Sinne der Allgemeinheit so umschichtet werden um breiten Spielraum zu erreichen. Daher müssen wir uns anderwärtig orientieren und die Systeme neu ordnen. Es kann einfach nicht sein, dass wir auf der einen Seite Millionen anhäufen und dann die Löcher anderer Bereiche nur durch Sparmaßnahmen stopfen. Langfristig werden Reformen nur funktionieren, wenn man diesen Trampelpfad der Vergangenheit verlässt. Der Stadtsenat wäre gut beraten, entsprechend zu handeln. Ich darf ÖVP-Stadtrat Umlauft daran erinnern, was er noch vollmundig im Wahlkampf 2015 verlangt hat“, so Kotschnig.

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