FPÖ-Haider: „Steuerreform“ bringt kaum Entlastungen für Österreicher

"Die Entlastung beträgt 400 Millionen statt der versprochenen Milliarden. Aufgrund der kalten Progression wird die Entlastung zudem binnen drei Jahren bereits wieder verpufft sein"

Wien (OTS) - „Die Budgetzahlen für das erste Halbjahr 2016 zeigen, dass die Entlastung durch die Steuerreform deutlich geringer ausfällt als von der Bundesregierung versprochen. Dieses Reform hat weniger eine Entlastung als vielmehr eine Verschiebung der Belastungen für die Bürger gebracht“, erklärte der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Mag. Roman Haider.

Während die Einnahmen aus den Einkommens- und Vermögenssteuern um 6,7 Prozent bzw. 2,88 Milliarden Euro gesunken sind, ist im Gegenzug eine Steigerung bei den Verbrauchs- und Verkehrssteuern um 6,2 Prozent bzw. 2,4 Milliarden Euro festzustellen. „Die tatsächliche Entlastung beträgt damit nicht die versprochenen Milliarden, sondern nur 400 Millionen Euro“, kritisierte Haider. Die Lohnsteuersenkung werde damit nicht wie versprochen ausgabenseitig sondern durch bloße Verlagerung der Einnahmen finanziert. Aufgrund der kalten Progression sei die Entlastung zudem sehr begrenzt und werde binnen drei Jahren bereits wieder verpufft sein.

„Die Abschaffung der kalten Progression muss deswegen am Anfang einer echten Steuerentlastung stehen“, forderte Haider.

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