NEOS: Mit Ausbildungspflicht bis 25 soll Rekordarbeitslosigkeit versteckt werden

Gerald Loacker: „Es braucht konkrete Sofortmaßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit, wie flexiblere Arbeitszeiten und niedrigere Lohnnebenkosten“

Wien (OTS) - Die Forderung von Kanzler Kern im gestrigen ORF-Sommergespräch nach einer Ausbildungspflicht bis 25 stößt bei NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker auf Kopfschütteln: „Kerns Forderung ergibt überhaupt keinen Sinn. Wer zügig studiert, hat seinen Master sogar schon früher in der Tasche.“

Eine Erklärung für die Forderung des Kanzlers liegt für den NEOS-Sozialsprecher nahe: "Kern will die Rekordarbeitslosigkeit in Zwangsausbildungen verstecken." Während nämlich in den meisten EU-Staaten die Arbeitslosigkeit sinkt, gehört Österreich zu den wenigen EU-Ländern mit einer negativen Entwicklung. Doch dagegen werde auch eine Ausbildungspflicht nicht helfen, ist Loacker überzeugt: "Wer mit 15 Jahren noch nicht ordentlich lesen und rechnen kann, konnte es schon mit 10 Jahren nicht. Dagegen hilft auch keine Zwangsbeschulung bis 25." Von Kern verlangt Loacker konkrete Sofortmaßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit: Flexiblere Arbeitszeiten und niedrigere Lohnnebenkosten.

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