Flächenwidmungen für mehr als 3.000 Wohnungen und über 1.000 Arbeitsplätze

Vassilakou: „Stadt stellt Weichen für mehr Arbeitsplätze und Wohnraum“ – Erweiterung des Betriebsgeländes von Boehringer Ingelheim in Wien

Wien (OTS) - Die Stadt Wien stellt mit Widmungen im kommenden Ausschuss für Stadtplanung die Weichen für eine positive, nachhaltige Entwicklung der Stadt. „Wir legen Widmungen für mehr als 1.000 Arbeitsplätze und 3.000 Wohneinheiten vor“, so Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou. „Die Erweiterung des Betriebsgeländes der Firma Boehringer Ingelheim bedeutet: mehr Forschung, mehr Wertschöpfung und mehr hochqualifizierte Arbeitsplätze für den Standort Wien. Gleichzeitig arbeiten wir weiter mit Hochdruck daran, die Grundlagen für leistbaren, hochqualitativen Wohnraum zu legen.“ Zentral ist dabei die Widmung des Entwicklungsgebietes Carrée Atzgersdorf in Liesing und in der Donaustadt südlich des General Motors Geländes. Dazu kommen weitere Betriebswidmungen in Liesing im Bereich der Vorarlberger Allee sowie der Südrandstraße.

Betriebsansiedelungen Boehringer Ingelheim & Vorarlberger Allee

An der Altmannsdorfer Straße wird Boehringer Ingelheim ab 2017 den Unternehmensstandort in Wien-Meidling erweitern. Bis 2021 werden auf dem Firmengelände und dem Areal südlich des Werksgeländes bis zur Südbahn eine biopharmazeutische Produktionsanlage und die dazugehörigen Betriebsgebäude entstehen. Mit mehr als 500 Mio. Euro ist dies die höchste je getätigte Einzelinvestition in der Geschichte von Boehringer Ingelheim. Mit der Widmung legt die Stadt Wien nun die Grundlage für die geplante Betriebsausweitung zur Förderung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Wien.

In Wien Liesing werden im Bereich der Vorarlberger Allee Vorkehrungen für neue Betriebsansiedlungen getroffen unter Berücksichtigung des bestehenden Grünzugs in Inzersdorf. Damit können Flächen für zusätzlich bis zu 300 Arbeitsplätze sichergestellt werden. Damit gehen Neupflanzungen, Möblierungen im öffentlichen Raum und Fußwege im Bereich des bestehenden Grünraums Inzersdorf einher.

Betriebsflächen werden auch an der Südrandstraße gesichert. Dort werden durch eine Widmung als Betriebsbau- und Industriegebiet die rechtlichen Grundlagen für bestehende Betriebe und Vorkehrungen für weitere Betriebsansiedlungen mit Hochregallager im Nahebereich der Pottendorfer Bahn geschaffen.

Neues Wohnviertel „Carrée Atzgersdorf“ & Wohnungen Groß-Enzersdorfer-Straße und Breitenleer Straße

Der Bereich zwischen Atzgersdorfer Straße im Norden, Ziedlergasse im Osten, Hödlgasse, Scherbangasse und Mopurgopark im Süden und Bahntrasse im Westen ist auf Grund aufgelassener Betriebe und damit verbundenen Industrie- und Gewerbebrachen derzeit ein wenig ansehnlicher Teil von Atzgersdorf. Das Areal bietet ein enormes Potenzial, das Zentrum Atzgersdorfs und seine gesamte Umgebung aufzuwerten und so zu einem "Hotspot" im Südraum Wiens zu werden. Geplant ist eine Wohn- und Mischnutzung mit viel Grünraum, kleinteiligen Strukturen mit rund 1.500 Wohnungen. (weitere Informationen auf www.wien.gv.at: http://tinyurl.com/zu8oftf)

In der Donaustadt wird die Grundlage für weitere 750 Wohneinheiten gelegt. An der Groß-Enzersdorferstraße können damit mehrere Wohnbauten entstehen, zusätzlich ein Hotel und eine Kindertagesstätte.

Rund 500 Wohneinheiten werden an der Breitenleerstraße gewidmet. Dort haben sich die Bauträger im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages verpflichtet, die Ausgestaltung der öffentlichen Grünflächen im Zuge der Entwicklung zu übernehmen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Patrik Volf
Mediensprecher Vizebgmin Maria Vassilakou
Tel.: 01 4000 81672
email: patrik.volf@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0004