Zu blöd für die Politik ?

ÖAAB-FCG verteidigt Sozialpartnerschaft gegen NEOS-Angriff

Wien (OTS) - „Den NEOS ist nichts zu blöd, um die Österreichische Sozialpartnerschaft anzupatzen und sie langfristig damit zu ruinieren“, ist Fritz Pöltl von der FCG-ÖAAB-Fraktion der Wiener Arbeiterkammer überzeugt. Diese Tatsache würde aus einer aktuellen Presseaussendung der politisch offenbar immer noch unbedarften Newcomer wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. Die NEOS behaupten darin, dass die neun Arbeiterkammern in Österreich in den vergangenen 10 Jahren „unglaubliche 471 Millionen Euro Vermögen“ angehäuft hätten und fordern eine Halbierung der AK-Umlage. Fritz Pöltl: „Alle diese Gelder kommen natürlich den Arbeitnehmern über umfangreiche Beratungen, Rechtsvertretungen, Förderungen und kammereigene Einrichtungen wieder zu Gute.“ Die NEOS-Behauptung, dass den Kammermitgliedern Geld aus den Taschen gezogen werde, hält man in der FCG-Fraktion für eine ungeheuerliche Unterstellung. Dass es sich bei der Behauptung des NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker um eine dilettantische Milchmädchenrechnung handle, würde auch aus den Details der Aussendung hervorgegen. So sei das Vermögen der Wiener AK mit 56 Millionen Euro von den NEOS als „besonders hoch“ beziffert worden. Bei über 800.000 Kammermitgliedern und 10 Jahren sind das 7 Euro pro Beschäftigter oder Beschäftigtem: Investiert in AK-Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen und wissenschaftliche Sozialforschung. „Zurück an den Start, Herr Loacker! Schädigen Sie mit solchen Aussagen nicht weiter den politischen Frieden und die gesetzlich geregelte Sozialpartnerschaft!“

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KR Friedrich Pöltl
FCG Landesgeschäftsführer
Tel: 01/5344479481
e-mail: friedrich poeltl@vida.at

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