Klimt-Foundation präsentiert Monolog über Emilie Flöge für Schauspielerin Maxi Blaha

Uraufführung in der Villa Paulick in Seewalchen am Attersee

Wien, Oberösterreich (OTS) - Anlässlich ihres dreijährigen Bestehens hat die Klimt-Foundation als Betreiber des Klimt-Zentrums bei der oberösterreichischen Autorin Clara Gallistl den zeitgenössischen Monolog SÜSSE WIENER DUNKELHEIT / TIEFHELLER SEE beauftragt, der am 03.09.2016 von der für ihre sensiblen Darstellungen bekannten österreichischen Schauspielerin Maxi Blaha in der Villa Paulick in Seewalchen am Attersee zur Uraufführung gelangt. Weitere Vorstellungen an Originalschauplätzen von Gustav Klimt & Emilie Flöge in Wien und am Attersee sind ab Herbst 2016 in Planung.

Oberösterreich-Premiere am 1877 errichteten Originalschauplatz in Seewalchen am Attersee

Für die Oberösterreich-Premiere wurde ein Originalschauplatz ausgewählt, an dem sich das illustre Urlaubspaar gerne aufgehalten und auch im Juli & August 1900 erstmals im Gästebuch verewigt hat:
die historistische, 1877 erbaute Villa Paulick in Seewalchen am Attersee.

Reformkleid neu gedacht

Der international bekannte Designer und Kostümbildner Jürgen Christian Hoerl hat das Reformkleid von Emilie Flöge in die heutige Zeit versetzt und für Maxi Blaha neu entworfen. Für den musikalischen Rahmen, ausgehend von Tristan und Isolde über Gustav Mahlers Dritte, sorgt die Musikerin Martina Reiter (Viola). Bernadette Huber, die bereits neben Irene Andessner einen zeitgenössischen Beitrag für die noch bis 26.10.2016 verlängerte Sonderschau „Emilie Flöge – Reform der Mode, Inspiration der Kunst“ im Klimt-Zentrum lieferte, hat das Plakat gestaltet.

Premiere ausverkauft, Restkarten für die Matinee sind im Besucherservice des Gustav Klimt-Zentrum erhältlich:

Gustav Klimt Zentrum am Attersee Hauptstraße 30 4861 Schörfling am Attersee Öffnungszeiten: 10 Uhr bis 15 Uhr info@klimt-am-attersee.at www.klimt-am-attersee.at

SÜSSE WIENER DUNKELHEIT / TIEFHELLER SEE Szenische Lesung von Maxi Blaha über Emilie Flöge Ein dramatischer Text von Clara Gallistl Viola: Martina Reiter Kostüm: Jürgen Christian Hoerl Plakat: Bernadette Huber Im Auftrag von: Gustav Klimt | Wien 1900-Privatstiftung

„Du hast gemalt, was der Apparat nicht ablichten kann, ein sensibles Gemüt – wie unseres – aber sieht. Eine Präzision deiner Grüntöne. Unser ähnliches Natursehen, auch das hat uns verbunden. Aber du hast ausgeblendet, was du nicht sehen wolltest. Hast es einfach nicht gemalt. Ob Häuser am Seerand oder deine Kinder. Du hast sie nicht gemalt, wenn du nicht wolltest. Und doch ist in jedem Bild deine Rastlosigkeit versteckt, deine Sehnsucht, auch die Unruhe des Glücks. Immer diese süße Wiener Dunkelheit in dir. In jedem Brief, in jedem Bild spür ich sie. In allen Augenwinkeln und Ornamenten. Die süße Wiener Dunkelheit.“

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