APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kern, Mitterlehner und Kurz aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 26.08. bis 01.09.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ).

Zentrales Thema der Printberichterstattung war die Abschaffung des so genannten Pressefoyers nach dem Ministerrat. Künftig soll es stattdessen ein "Debriefing" durch die Koalitionskoordinatoren geben. Kern kündigte außerdem ein „Kanzlerblog“ an und versprach, er werde öfter als bisher den Medien zur Verfügung stehen. Es werde weiterhin die Möglichkeit geben, „auch kritisch zu fragen“, versicherte der Kanzler den versammelten Journalisten: „Sie werden den Zugang behalten.“ Die Abschaffung des Pressefoyers zog massive Kritik heimischer Journalisten nach sich. In einer gemeinsamen Aussendung aller maßgeblichen Branchenvertretungen wurde betont, es könne „nicht im Sinne politischer Transparenz sein, wenn den Medien eine Möglichkeit genommen wird, Kanzler und Vizekanzler persönlich zu ihrer Verantwortung bei wesentlichen Themen zu befragen“.

Für September plant der Bundeskanzler ein Treffen mehrerer EU-Regierungschefs in Wien, um Flüchtlingsfragen zu diskutieren. Das erklärte Kern am vergangenen Samstag in Berlin, wo er die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie Amtskollegen aus Slowenien, Kroatien und Bulgarien getroffen hatte. Die Zusammenkunft in Wien solle ein Nachfolgetreffen sein, wobei man auch Griechenland einladen möchte, so der Regierungschef. Eine Einbindung Griechenlands sei wichtig, weil es dort nicht gelungen sei, die Rückführungen von Flüchtlingen in die Türkei umzusetzen.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) auf Position zehn im Ranking.
Ein Jahr nach der Landtagswahl könnte es bereits einen Wechsel in der Landesregierung geben, falls Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ÖVP) als Generaldirektor in die Energie AG wechselt. Als Grund gilt laut einem Artikel in den „Oberösterreichischen Nachrichten“, dass nach einem Abschied von Landeshauptmann Pühringer nicht Strugl das angestrebte Finanzressort erhalten soll, sondern Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer (ÖVP). Pühringer betonte, dass er seine Position nicht abgeben wolle und sprach von „Gerüchten“. Auf etwaige Spannungen zwischen Stelzer und Strugl angesprochen, sagte der Landeshauptmann gegenüber dem ORF: „Was nicht ist, kann man auch nicht abstreiten“.

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