ÖJC fordert von der Styria Rückzahlung der Presseförderung für das „WirtschaftsBlatt“

Geld soll an Mitarbeiter des „WirtschaftsBlatt“ als Starthilfe ausgezahlt werden

Wien (OTS) - Der Präsident des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC), Fred Turnheim, fordert anlässlich der heutigen Einstellung des „WirtschaftsBlatt“ die Rückzahlung der für heuer bereits ausgezahlten Bundespresseförderung für die Tageszeitung von der Styria. „Es kann nicht sein, dass ein Verlag mehr als eine halbe Million Euro Steuergelder dafür bekommt, dass er eine Tageszeitung einstellt“, begründet Turnheim diese Forderung des ÖJC.

Die Bundesregierung und die von ihr ermächtigte RTR soll das Geld als Starthilfe und Sicherstellung für das Projekt des Neustarts einer österreichischen Tageszeitung an die ehemaligen „WirtschaftsBlatt“-Mitarbeiter und an das Personenkomitee zu Fortführung der Tageszeitung bereitstellen. „Nur dann bekommt die Presseförderung wieder einen Sinn“, zeigt sich Turnheim überzeugt und sieht hier die Chance, ähnlich wie bei Filmförderung, nun auch mit den Mitteln der Bundespresseförderung neue Medienprodukte auf dem Markt zu positionieren und damit sichere Arbeitsplätze im Journalismus zu schaffen.

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