FP-Guggenbichler zu Wien-Energie: 9 Prozent Gebührenerhöhung für SPÖ-Frühpensionen

Haushalte müssen ab heute mehr für Strom zahlen, weil sich Wien-Energie mit Frühpensionen übernommen hat

Wien (OTS) - „Schon wieder müssen die Wiener Privathaushalte die unfassbare Misswirtschaft der Stadt Wien büßen“, ist der freiheitliche LAbg. Udo Guggenbichler in seiner Funktion als Vorsitzender stv. im „Unterausschuss Wiener Stadtwerke“ empört.

Fakt ist: 790 Millionen Euro musste die Wien Energie im vom Rechnungshof geprüften Jahr 2014 für Pensionen zurücklegen. Fakt ist auch: Bei den SPÖ-nahen Wiener Stadtwerken liegt das durchschnittliche Pensionsantrittsalter bei 57,3 Jahren. Fakt ist darüber hinaus: Mit Stichtag heute, dem 1. September, erhöht sich der Grundpreis für Fernwärme um neun Prozent. Dabei ist nicht einmal klar, für welche Pensionisten hier überhaupt bezahlt wird. Durch das Wiener „Stadtwerke-Zuweisungsgesetz“ muss Wien Energie die Pensionen der von der Stadt zugewiesenen Beamten selbst finanzieren und fungiert damit als Pensionsvorsorgekasse für Pensionisten anderer stadtnaher Betriebe – zu Kosten der Kunden. Guggenbichler fasst zusammen: „Weil sich die SPÖ-nahen Energieunternehmen der Stadt in ihrem intransparenten Frühpensions-Wahnsinn völlig übernommen haben, müssen jetzt Wiener Familien fast 10 % mehr fürs Heizen bezahlen. Dieser Griff in die Geldtaschen der Bürger ist eine Frechheit!“

Doch damit nicht genug. Trotz harscher Kritik des Rechnungshofes geht das lustige Frühpensionieren munter weiter. Die Wien Energie-Holding will bis zum Jahr 2018 800 ausgewählte Mitarbeiter in die Frühpension schicken. „Sollte wieder das Geld dafür ausgehen, ist zu befürchten, dass die Stadt das Heizen wieder teurer machen wird. Wer nicht frieren will muss zukünftig ordentlich zahlen“, prophezeit Guggenbichler, der gleichzeitig die Wiedereinführung des Heizkostenzuschusses fordert.

Guggenbichler fordert, die Auswirkungen des Wiener Zuweisungsgesetzes offenzulegen und zu erklären, für wen hier querfinanziert wird und warum.

Guggenbichler verweist auf die Pressekonferenz des freiheitlichen Vizebürgermeisters Johann Gudenus am vergangenen Dienstag, in dem dieser forderte, die Ausgaben der Stadt zu senken anstatt ständig die Gebühren zu erhöhen. „Die Raubritter-Mentalität der rot-grünen Aussackler erreicht eine neue Qualität. Anstatt mit Steuergeld verantwortungsvoll umzugehen, werden die Wiener Haushalte kaltblütig abgezockt“, so Guggenbichler abschließend.

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