Wilhelminenspital: Kritik der Opposition völlig haltlos

Baumängel und Verzögerung der Baufertigstellung des neuen Zentral-OPs liegt nicht im Verantwortungsbereich des KAV

Wien (OTS) - Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) weist die unqualifizierte Kritik seitens der Opposition auf schärfste zurück. „Die nun verzögerte Inbetriebnahme des neuen zentralen OP-Zentrums liegt zum einen ausschließlich in der Verantwortung der Errichterfirma und zum anderen an einen im Juli erfolgten massiven Wasserschaden durch einen defekten Wasserhahn bzw. Wasseranschluss – also auch an höherer Gewalt“, sagt KAV-Generaldirektor-Stellvertreter Thomas Balázs.

Wochen vor dem von der Errichterfirma angepeilten Betriebsbeginn wurden bei Begehungen seitens Vertretern des Wilhelminenspitals und des vom KAV beauftragten Projektmanagements eine Reihe von Baumängeln festgestellt. Zudem fehlten noch im März und auch heute noch behördliche Bewilligungen für deren Ansuchen/Einreichung die Errichterfirma/ zuständig ist. Das KAV-Projektteam forderte die Baufirma mehrmals auf, diese Mängel so rasch wie möglich zu beseitigen und einen Zeitplan zu erstellen, aus dem hervorgeht, dass noch im Sommer 2016 eine Inbetriebnahme möglich ist. Dieser verbindliche Zeitplan wurde seither nie übermittelt.
In weiterer Folge hat der KAV seine vertraglich fixierte Pönale-Möglichkeit eingefordert. Der KAV hat das Objekt noch nicht übernommen und zahlt daher auch keine Miete. Weitere rechtliche Möglichkeiten zur Erlangung der Vertragserfüllung werden geprüft.

Zusätzliche Verzögerung
Die Verzögerung der Inbetriebnahme wurde durch einen enormen Wasserschaden vom 19. Juli leider noch einmal deutlich verlängert. Die Erhebung des Schadensausmaßes ist noch im Laufen und Angelegenheit der Errichterfirma und deren Versicherung. Derzeit wird nun von einer möglichen Inbetriebnahme ab Frühjahr 2017 ausgegangen – vorbehaltlich der noch aus Sicht des KAV ausstehenden abschließenden Schadenserhebung und der notwendigen behördlichen Genehmigungen.

Keine Auswirkung auf PatientInnen
Abschließend betont Balázs, dass durch die Verzögerung den PatientInnen kein Schaden entsteht und die Behandlungen in der gewohnten Qualität durchgeführt werden: „Alle bisherig genutzten OP-Säle können ohne Einschränkung weiter bis zur Inbetriebnahme des Z-OP benutzt werden. Es kommt deswegen auch zu keinen verlängerten Wartezeiten auf Operationen im Wilhelminenspital.“

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Mag. Christoph Mierau
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