Willi: Forderung der OMV- und Verbund-Chefs nach höherem CO2-Preis erfreulich

Grüne erwarten nun rasche Vorstöße der Energiewirtschaftskapitäne beim Finanzminister

Wien (OTS) - "Die Alpbacher Bergluft bringt immer wieder erfreuliche Klarsicht bei Wirtschafts- und Politik-Größen. OMV-Chef Seele und Verbund-Chef Anzengruber sind ein gutes Beispiel: Ihre Einsicht, dass die in Österreich nahezu kostenlosen Emissionen des klimaschädlichen CO2 die Umsetzung der verbindlichen Pariser Klimaziele verhindern, ist richtig. 4 Euro 50 pro Tonne CO2 Ausstoß motiviert niemanden zum Sparen. Die Forderung von Seele und Anzengruber nach deutlich höheren CO2-Preisen und entsprechend lenkenden CO2-Steuern, ist daher zu unterstützen.

„Von Managern dieses Kalibers ist zu erwarten, dass sie diese Überlegungen nun erstens zu Ende denken und zweitens ohne Aufschub zielgerichtet handeln", hält Georg Willi, Verkehrssprecher der Grünen fest. Zu Herrn Seeles Warnung vor österreichischen Alleingängen bei CO2-Steuern sagt Willi: „Österreich macht durch den hiesigen Dumpingpreis beim CO2 wie auch generell mit der im EU-Vergleich extrem niedrigen Energiebesteuerung zunehmend einen Alleingang in Europa. Das ist kontraproduktiv und zu beenden. Schon das im Herbst anstehende nächste Bundesbudget bietet die Gelegenheit, die Dinge im Rahmen einer umfassenden ökosozialen Steuerreform zurechtzurücken. Ressourcenverschwendung und Klimaschädigung müssen stärker belastet, Energieeffizienz dafür belohnt werden. Das entlastet Arbeit und damit die Haushalte.“ Die entsprechenden Vorstöße der Energiewirtschafts-Kapitäne bei Finanzminister Schelling sind nach ihren Aussagen in Alpbach nun sicher nur mehr eine Frage von Tagen", erwartet Willi.

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