Lebensmittel - Stronach/Steinbichler: Import billiger Substitute gefährdet unsere Ernährungssouveränität

Palmölsteuer und Österreichisches Qualitätsgütesiegelgesetz gefordert

Wien (OTS) - „Warum wurden bei der Berechnung der österreichischen Lebensmittelimporte nicht die billigen Substitute, wie Palmöl oder Kokosfett, extra ausgewiesen, welche in Butterersatzprodukten wie Margarine, Streich-und Analogkäse enthalten sind? So entsteht ein falscher Eindruck über die derzeitige Marktsituation!“, kritisiert Team Stronach Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler die aktuellen Versorgungsbilanzen von Statistik Austria. „In den Regalen unserer Supermärkte finden sich bereits 70 Prozent Regenwald und nur mehr 30 Prozent gesunde Milch- und Butterfette. Bei dieser Entwicklung ist es klar, dass die gesunde heimische Produktion zunehmend ausgebremst bzw. verdrängt wird. Dieser Trend gefährdet nicht nur unsere Ernährungssouveränität, sondern auch die regionalen Arbeitsplätze und unsere Wirtschaftskraft, er belastet unser Klima, unsere Umwelt und unsere Gesundheit!“, so Steinbichler.

Der Team Stronach Mandatar bekräftigt seine Forderung nach einer Palmölsteuer, sowie nach einer klaren Lebensmittelkennzeichnung mittels Österreichischen Qualitätsgütesiegel. "Häufig wird importiertes Fleisch bei uns weiterverarbeitet und als österreichisches Produkt verkauft! Das ist Konsumententäuschung. Wo Österreich drauf steht muss Österreich drinnen sein!", fordert Steinbichler.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0002