Haubner zu Arbeitsmarkt: Mittel müssen wirksamer eingesetzt werden

Sozialminister muss effektive Arbeitsmarktpolitik betreiben – Nicht abwarten, sondern jetzt anpacken und Land voran bringen - Fachkräfte und Duale Ausbildung stärken

Wien (OTS) - „Von Monat zu Monat steigen die Arbeitslosenzahlen in unserem Land. Es ist für den Sozialminister höchste Eisenbahn auf diese negative Entwicklung zu reagieren und aktive Arbeitsmarktpolitik zu betreiben“, kommentiert Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen. Mittlerweile beträgt das Budget der aktiven Arbeitsmarktpolitik über 1 Milliarde Euro. „Und trotzdem steigen die Arbeitslosenzahlen immer weiter an. Hier besteht also klarer Handlungsbedarf beim Herrn Sozialminister. Er muss die verfügbaren Mittel wirksamer einsetzen. Schulungen müssen stärker unter Einbindung der Unternehmen gestaltet werden. Die Ziele müssen an den Bedürfnissen der Betriebe ausgerichtet sein“, betont Haubner.

Um der Arbeitslosigkeit vor allem bei jungen Menschen aktiv entgegenzuwirken brauche es eine nachhaltige Stärkung des Erfolgsmodells „Duale Ausbildung“. „Der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit ist und bleibt die Ausbildung im Betrieb. Darauf müssen wir den Fokus legen und die Unternehmen aktiv unterstützen. Die heute ausgebildeten Fachkräfte sind unsere Zukunftsversicherung“, betont Haubner und weiter: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind für viele Betriebe von enormer Bedeutung, um erfolgreich wirtschaften zu können. Zeitgleich sind sie auch ein klarer Standortvorteil für Österreich und der Garant für zukünftige Erfolge.“ Laut Lehrlingsbericht sind drei Jahre nach Beendigung der Lehrausbildung 79% der Lehrabsolventen in Beschäftigung. „Daran zeigt sich, dass die direkt in den Betrieben ausgebildeten Lehrlinge sehr am Arbeitsmarkt gefragt sind“, so Haubner. Zeitgleich sei es wichtig Maßnahmen wie die Potenzialanalyse und den Talente-Check weiter zu forcieren.

Abschließend betont Haubner: „Um unser Land voran zu bringen, müssen wir jetzt anpacken und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Wir müssen unsere Fachkräfteausbildung fördern, die Betriebe nachhaltig entlasten und wir müssen den Leistungsgedanken in unserem Land wieder an die Spitze stellen. Das schafft Arbeitsplätze.“

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