ÖAMTC: Kurzparkzone in Währing startet trotz "Nein" der Bevölkerung

Club fordert Alternativen zum veralteten Kurzparkzonenmodell der Stadt

Wien (OTS) - Obwohl die Währinger bereits zwei Mal dagegen gestimmt haben, tritt unter der neuen Bezirksvorsteherin Silvia Nossek mit 5. September eine flächendeckende Kurzparkzone im 18. Wiener Gemeindebezirk in Kraft. Im Gegensatz dazu plant Döbling für Anfang 2017 eine Befragung der Bürger, die Grundlage für die Entscheidung des Bezirkes sein soll. ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried befürchtet nun für Währing, dass sich die Stellplatzsituation mittel- und langfristig nicht bessern wird, insbesondere weil gleichzeitig Parkraum vernichtet wird.

"Wien braucht – wie vom Club bereits mehrfach vorgeschlagen und in anderen Bundesländern Realität – endlich Alternativen zum Modell der 'Blauen Zonen', die pauschal in ganzen Bezirken verordnet werden. Vor allem auch, weil man bisher keinerlei Rücksicht auf die jeweils unterschiedlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse genommen hat", fordert der ÖAMTC-Jurist, der aus diesem Grund rechtliche Bedenken gegen die flächendeckende Einführung im gesamten Bezirk hat.

Geparkt werden darf in Währing ab kommender Woche von Montag bis Freitag (werktags) von 9 bis 19 Uhr nur mehr für eine Dauer von maximal drei Stunden mit Kurzparkschein oder Parkkleber. In den ausgewiesenen Geschäftsstraßen darf grundsätzlich werktags von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 12 Uhr für maximal 90 Minuten geparkt werden, Parkpickerlbesitzer müssen zum Nachweis der Parkdauer eine Parkscheibe verwenden

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