FPÖ-Hofer: Abschaffung des Pressefoyers ist kein positives Signal

Bundespräsidentschaftskandidat Hofer teilt die Bedenken der Journalistenvertreter und ersucht den Bundeskanzler, diesen Schritt noch einmal zu überdenken

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer zeigt Verständnis für anhaltenden Proteste und die Bedenken der Journalisten betreffend der Abschaffung des Pressefoyers nach den Ministerratssitzungen. „Medien spielen in der Demokratie eine wichtige Rolle und das Pressefoyer nach dem Ministerrat hat sich über Jahrzehnte bewährt“, betont Hofer, der den Bundeskanzler ersucht, diesen Schritt noch einmal zu überdenken.

Gerade Politiker sollen ihre Standpunkte und Handlungen erklären und für Kritik offen sein. Das von Bundeskanzler Bruno Kreisky vor 44 Jahren eingeführte Ritual habe Medienvertretern die Möglichkeit gegeben, die Entscheidungen der Bundesregierung kritisch zu hinterfragen. Hofer: „Ich sehe es als Rückschritt an, diese Möglichkeit jetzt zu streichen. Umso mehr freue ich mich, dass der Vizekanzler angekündigt hat, an dieser Tradition weiterhin festhalten zu wollen und damit ein Stück Pressefreiheit aufrechterhalten zu wollen.“

„In der Bevölkerung entsteht nun der Eindruck, den gemeinsamen Auftritt aufgrund von Differenzen zwischen Kanzler und Vizekanzler zu scheuen“, befürchtet Hofer, „das ist kein positives Signal.“ Der freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat kündigt im Falle seiner Wahl an, eine aktive Informationspolitik zu betreiben und engen Kontakt mit den Medien zu pflegen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002