NEOS zu TTIP: Panik in Wirtschaftsfragen ist schlechter Ratgeber

Sepp Schellhorn: „Gemeinsame Linie und konsequente Verhandlungen als Entscheidungsgrundlage“

Wien (OTS) - Die jüngste Forderung von Kanzler Kern und Wirtschaftsminister Mitterlehner, die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP zu stoppen, kommen für NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn überraschend:
„Selbstverständlich müssen wir der Diskussion um TTIP hinsichtlich möglicher negativer Auswirkungen kritisch und wachsam gegenüber stehen. Panikmache ist aber gerade bei diesem Thema ein schlechter Ratgeber.“ Schellhorn hegt den Verdacht, dass es der SPÖVP-Regierung hier mehr um politisches Kleingeld und parteitaktisches Kalkül geht, als um handfeste ökonomische Gründe. „Freier Handel fördert den Wohlstand und sichert Arbeitsplätze - trotzdem schafft es die Regierung nicht hier eine sachliche Diskussion zu führen. Es herrschen populistische Angstmache und nationalstaatliche Einzelgänge.“

Was es jetzt brauche, wäre ein akkordiertes und entschlossenes Vorgehen aller europäischer Staaten, damit Europa seine Positionen mit gemeinsamer Stärke vertreten kann. „Was wir jetzt sehen, ist ein Wettlauf mit wirtschaftlichen Scheuklappen auf Kosten der Unternehmer und Arbeitnehmer. Nationale Alleingänge haben hier nichts verloren“, erklärt Schellhorn. „Erst wenn ein fertiger Vertragsentwurf vorliegt, kann man dann auch seriös beurteilen, ob dieser gut für die österreichischen und europäischen Interessen ist - und letztlich entscheiden ob wir dafür sind oder nicht. Alles andere ist blanker Populismus“, so der NEOS-Wirtschaftssprecher abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0002