Köchl zu AKW-Bau im Iran: Scharfer Protest und Hilfsangebot aus Österreich

Grüne: Solarstrom kostet nicht einmal die Hälfte von Atomstrom

Wien (OTS) - Das zehn Milliarden Dollar Projekt für zwei neue Atomkraftwerke im Iran stößt in Österreich auf scharfe Ablehnung. "Offensichtlich wird hier Wirtschafts- und Militärpolitik gemeinsam mit Russland gemacht, denn betriebswirtschaftlich gesehen ist Solarstrom zum halben Preis von Atomstrom herstellbar", stellt Matthias Köchl, Antiatom-Sprecher der Grünen, fest.

"‘Die gewünschte Unabhängigkeit von Erdöl‘ ist in diesem Zusammenhang ein vorgeschobenes Argument“, sagt Köchl weiter. Die Grünen bieten umfassende technische Hilfe aus Österreich an. 100 Prozent Erneuerbare Stromversorgung ist auch im Iran machbar. Köchl: "Das ist eine rein politische Entscheidung des Irans, denn das Kostenargument spricht eindeutig für die Erneuerbaren."

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6733
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0001