Jedenfalls gemeinnützig

Jugend Eine Welt gründet eine Privatstiftung

Wien (OTS) - Privatstiftungsgesetz, Bundesstiftungs- und Fondsgesetz sowie die diversen Landesstiftungsgesetze bieten unterschiedliche gesetzliche Rahmen, um gemeinnützig tätig zu werden.

Der Verein Jugend Eine Welt International, der Katastrophenhilfe und Bildungsprojekte in ausgewählten Ländern Asiens, Afrikas und in Lateinamerika umsetzt, sowie sein Vorsitzender Reinhard Heiserer haben sich für die Gründung einer Privatstiftung auf Grundlage des Privatstiftungsgesetzes aus 1993 entschieden. „Wir hätten die Stiftung auch nach dem neuen Gemeinnützigkeitsgesetz BStFG 2015 errichten können“ , erklärt Reinhard Heiserer, "aber nachdem seine Verabschiedung so lang auf sich warten ließ, sind wir bei der Privatstiftung geblieben.“ Tatsächlich gelten die steuerrechtlichen Vorzüge des BStFG genauso für Privatstiftungen, wenn sie gemeinnützig tätig sind.

Am 12.7. wurde die Jugend Eine Welt gemeinnützige Privatstiftung (kurz: Jugend Eine Welt Stiftung) mit einem Stammkapital von EUR 100.000 im Firmenbuch eingetragen. Der Stiftungszweck fokussiert auf Armutsbekämpfung und Jugendförderung. „Damit Zustifter sicher sein können, dass ihre Einlagen unmittelbar im Sinne des Stiftungszwecks eingesetzt werden, können Förderungen auf einen Fonds gestiftet werden, von dem jährlich 10% direkt an ein (vom Zustifter favorisiertes) Thema/Projekt ausgeschüttet werden“, kündigt Heiserer die Funktionsweise der neuen Stiftung an; und natürlich können auch klassische Zustiftungen für das Stammkapital der Stiftung getätigt werden. Hier wirkt das Stiftungsvermögen dann mit seinen Erträgnissen. „Stiftungen bieten mehr Gestaltungsspielraum als ihnen zugeschrieben wird!“ Heiserer ist zuversichtlich, dass es in Österreich genügend potentielle Stifter gibt, die mit der Jugend Eine Welt Stiftung zusammen arbeiten bzw. für den Stiftungsgedanken allgemein gewonnen werden können.

Der Verband für gemeinnütziges Stiften gratuliert zur erfolgreichen Errichtung und freut sich über ein neues Mitglied. „Der gesetzliche Rahmen ist zweitrangig. Wichtig sind Zweck und Gebarung einer Stiftung und ein möglichst großer Nutzen für die Gesellschaft“, ist Petra Navara, Geschäftsführerin des Verbands überzeugt.

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Petra Navara
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