Kritik geht ins Leere

Die paragastronomischen Aktivitäten vieler Vereine setzen Wirte nach wie vor enorm unter Druck

Eisenstadt (OTS) - Kein Grund zum Jubeln. Krickler engagiere sich nur aus Eigennutz, kritisiert Spartenobmann Helmut Tury.

Die Wirtschaftskammer weist die Kritik des selbsternannten „Vereinsfest-Retters“ Sascha Krickler aufs Schärfste zurück und sieht keinen Grund, in Feierlaune zu verfallen: „Die Wirte fordern seit langem, gleiches Recht für alle, die gewerblich tätig sind. Konkret ein Veranstaltungsregister und die Offenlegung der Vereinsgebarung gegenüber dem Finanzamt, um die wirklich gemeinnützigen Vereine zu schützen und Rechtssicherheit zu erhalten“, erklärt Tourismus-Spartenobmann KommR Helmut Tury.

Es gebe nach wie vor einen solchen Wildwuchs an Vereinen und Vereinsfesten, die keinen gemeinnützigen Charakter haben – und trotzdem von den Privilegien der Gemeinnützigkeit profitieren würden. Damit müsse endlich Schluss sein, so Tury. „Zur Diskussion stehen nicht die Feste von Feuerwehren oder gemeinnützigen Organisationen, sondern jene, die Feste ohne gemeinnützigem Charakter organisieren.“

An Herrn Krickler richtet Spartenobmann Tury die unmissverständliche Botschaft, dass die Wirtschaftskammer die gesetzliche Interessenvertretung der Unternehmen sei, „eben jener Betriebe, die Steuern zahlen, Arbeitsplätze schaffen und Lehrlinge ausbilden.“ Diese Aufgabe sei nicht immer angenehm, aber angesichts derartig unqualifizierter Aussagen sei eine kritische Standesvertretung umso wichtiger, betont Tury. Anders als Herr Krickler mache die Wirtschaftskammer dies nämlich im Interesse der vielen burgenländischen Betriebe, „wohingegen Herr Krickler als Veranstalter schon acht Jahre lang mit seiner nicht gemeinnützigen (!) Veranstaltung Sozialversicherungsbeiträge und Steuern hinterzogen und mit der Aktion Rettet das Vereinsfest nur die politischen Parteien und nicht die Vereine unterstützt hat“, so Tury.

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