Alpbacher Wirtschaftsgespräche: FPÖ-Pisec: „Neue Aufklärung“ muss auch in der Wirtschaftskammer Einzug halten

Wien (OTS) - „Gestern haben die Alpbacher Wirtschaftsgespräche unter dem Generalthema ‚Neue Aufklärung‘ begonnen. Dass sollte auch die Wirtschaftskammer zum Anlass nehmen, eine ‚neue Aufklärung‘ in ihren Strukturen zu implementieren. Als zentralistisches Modell strukturiert ist die WKO aufgrund von zahlreichen Interessenkollisionen – zu viele Jobs in einer Person vereint – als Interessenvertretung paralysiert und in dieser Form ungeeignet. Die Länder dürfen nicht in die Bundes-Interessenvertretung 'eingreifen' und das ‚Machtzentrum‘ in der Wiedner Hauptstraße in Wien ist in seinen Eigeninteressen gefangen“, so heute FPÖ-Bundesrat und Industriesprecher Mag. Reinhard Pisec, Obmann-Stellvertreter der Sparte Industrie in der Wiener Wirtschaftskammer.

Die WKO trage zudem ein gehöriges Maß Mitverantwortung an den viel zu hohen Steuern für Österreichs Unternehmenslandschaft. Die Länder müssten eine größere Rolle spielen dürfen, damit ein Wettbewerb innerhalb der WKO zu Gunsten der Unternehmer stattfinden könne. „Wir Unternehmen benötigen keine 'One-Man-Show', sondern eine ‚neue Aufklärung‘ gegenüber der gesamten Bundesregierung, die Österreich zum wirtschaftlichen Nachzügler in Europa gemacht hat und seine Unternehmen und Bürger nachhaltig schröpft“, betonte Pisec.

Eine "neue Aufklärung" im 21. Jahrhundert habe sich mit dem Thema der „staatsverschuldeten Unmündigkeit“ und der Befreiung von der desaströsen Geldabschöpfung der Regierung gegenüber den Bürgern zu beschäftigen. Der Anteil an Staatseinnahmen und damit Geldentnahmen bei den Bürgern sei im Vergleich zum Volkseinkommen in Österreich viel zu hoch. „Durch exorbitant hohe Steuer- und Abgabenlasten hat die Bundesregierung die österreichischen Bürger in eine Art ‚staatsverschuldete Unmündigkeit‘ getrieben. Unternehmen werden ihre Gewinne genommen, den Mitarbeitern ihre leistungsgerechten Einkommen. Ein viel zu hoher 'Staatsobolus' lastet auf den Leistungsträgern“, so Pisec.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001